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| Ursprüngliche Version: | AM1 |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 15.09.2026, 07:27 |
| Neue Version: | AM1NEU |
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| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 01.10.2026, 06:46 |
Titel
Antragstext
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1. Position
Ein sicheres Österreich in einem wehrhaften Europa – grundsätzliche Positionen zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik
1. Zur Ausgangslage
NEOS bekennen sich zur regelbasierten globalen Ordnung und zum Multilateralismus im Rahmen des
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zu gewährleisten, sowie in einer geordneten, globalen Struktur durch
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daher zu einem gesamtheitlichen, gewaltpräventiven Zugang (Comprehensive Approach), der militärische, zivile, wirtschaftliche und gesellschaftliche Instrumente verbindet. Militärische Fähigkeiten bleiben als letztes Mittel unverzichtbar. Dauerhafte Sicherheit und Frieden setzen jedoch zugleich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit,
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Österreich verfolgt das Ziel, einen konventionellen Krieg von vornherein zu verhindern, nach dem Prinzip: Friedenssicherung durch Abschreckung. Glaubhafte Abschreckung entsteht nicht durch Deklarationen, sondern durch Fähigkeiten, die ein Angreifer ernst nehmen muss: Luft- und Drohnenabwehr, Cyberfähigkeit, Aufklärung, durchhaltefähige Landstreitkräfte und gesicherte Munitions- und Energieversorgung. Der Landesverteidigungsbericht 2024/25 hält hierzu fest: „Einzelstaaten können diesen Herausforderungen nicht mehr alleine begegnen, daher ist eine gesamteuropäische Zusammenarbeit erforderlich.“ Das ist keine politische Meinung, sondern die Lagebeschreibung des Verteidigungsressorts.
Umfassende Sicherheit heißt für Österreich: Ein Leben in Frieden und nach unseren Wertvorstellungen. Es gilt, Krieg von vornherein zu verhindern, auch durch militärische Abschreckung. Glaubhafte Abschreckung entsteht nicht durch Deklarationen, sondern durch militärische Stärke, die einem potenziellen Angreifer von vornherein das Scheitern eines Krieges vor Augen führt. Der Landesverteidigungsbericht 2026/27 hält hierzu fest: „Einzelstaaten können diesen Herausforderungen nicht mehr alleine begegnen, daher ist eine europäische Sicherheitslösung unerlässlich.“
Für ein Land der Größe und Bevölkerung Österreichs ist kein Mobilmachungsrahmen möglich, der eine eigenständige flächendeckende Abwehroperation im gesamten Bundesgebiet erlauben würde. Auch aufgrund der modernen Militärtechnologie ist einzelstaatliche Verteidigung damit schlicht nicht mehr machbar. Wer Sicherheit allein national organisiert, organisiert sie nicht. Friedenssicherung durch Abschreckung ist daher nur aufbauend auf europäischer Verteidigung im Verbund möglich – über die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union, gegenseitige Beistandspflichten und Projekte mit europäischen Partnerländern wie z. B. integrierte Luftverteidigung.ist einzelstaatliche Verteidigung daher schlicht nicht machbar. Friedensicherung durch Abschreckung ist folglich nur aufbauend auf europäischer Verteidigung im Verbund möglich – über die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union, gegenseitige Beistandspflichten und Projekte mit europäischen Partnerländern, wie im Fall von integrierter Luftverteidigung. Eine bedrohungsgerechte, hochwertige militärische Landesverteidigung – eingebettet in die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der Europäischen Union – ist dabei unerlässlich. Daraus folgt die Notwendigkeit, die eigene Lage klar zu benennen und europäische wie transatlantische Optionen zur Friedenssicherung realistisch einzuschätzen.
Daraus folgt die Pflicht, die eigene Lage realistisch zu benennen und europäische wie transatlantische Optionen zur Friedenssicherung ernsthaft zu prüfen. Die österreichische Neutralität entstand 1955 unter den Bedingungen des Kalten Kriegses: als Kompromiss zwischen den Blöcken, abgesichert durch das
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verändert. Zugleich sind die Vereinigten Staaten kein verlässlichervertrauenswürdiger Bündnispartner mehr, auf dessen automatischenverlässlichen Schutz Europa bauen kann. Washington sagtfordert ausdrücklich, dass Europa sich konventionell verstärkt selbst verteidigen müsse. Wer diese Ansage ignoriert, überlässt die europäische Sicherheit dem ZufallGoodwill der USA.
Die Konsequenz kann nicht österreichische Isolation sein, sondern die Bündelung europäischer Kapazitäten, um autonom abschrecken zu können. Isolation ist deshalb keine Alternative, weil sie die Gefahr für Österreich erhöht, nicht senkt. Ein Land, das in der veränderten geopolitischen Situation militärisch schwach bleibt, nachrichtendienstlich allein steht und sich aus europäischen Verteidigungsstrukturen heraushält, wird nicht sicherer, sondern zum lohnenden Ziel hybrider Angriffe – von Desinformation über Cyberangriffe bis zur Störung kritischer Infrastruktur. Neutralität schützt nicht. Sie ersetzt weder militärische Abschreckung noch Bündniswirksamkeit noch gesellschaftliche Resilienz. Sie beschreibt einen Rechtsstatus, keine Verteidigungsstrategie.
Österreich ist heute nicht mehr Frontstaat zwischen NATO und Warschauer Pakt, sondern NATO-EU-Binnenland. Ein isolierter konventioneller Angriff ist heute nur im Rahmen einer umfassenden kriegerischen bzw. hybriden Konfliktsituation im europäischen Rahmen denkbar. Österreichs Sicherheitsinteressen sind daher untrennbar mit jenen Europas verbunden. Die Konsequenz: Nicht österreichische Isolation, sondern die Bündelung europäischer Kapazitäten, um autonom abschrecken zu können. Ein Land, das in der veränderten geopolitischen Situation militärisch schwach bleibt, nachrichtendienstlich alleinsteht und sich aus europäischen Verteidigungsstrukturen heraushält, begibt sich außerhalb des einzigen wirksamen Sicherheitsrahmens für Österreich und seine Bürger:innen. Neutralität schützt nicht. Sie beschreibt einen Rechtsstatus und kann jedenfalls heute nicht mehr als Sicherheits- und Verteidigungsstrategie dienen.
Durch die Volksabstimmung und den darauffolgenden EU-Beitritt 1995 wurde die österreichische Neutralität bereits verfassungsrechtlich abgeändert und wesentlich eingeschränkt. Seitdem gilt, dass innerhalb der Europäischen Union Beistand vor Neutralität geht. Österreich hat sich zur Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie zur Beistandspflicht nach Artikel 42 Absatz 7 EUV bekannt: Seitdem gilt, dass innerhalb der Europäischen Union Beistand vor Neutralität geht. Im Fall eines bewaffneten Angriffs auf einen Mitgliedstaat schulden dem Angegriffenen alle EU-Mitglieder, also auch Österreich, Hilfe und Unterstützung. Neutralität gegenüber einem Angriffim Falle eines Angriffs auf einen EU-Partner wäre keine Friedenspolitik, sondern
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Heimat und Europa zu verteidigen. Daher müssen der Schutz kritischer Infrastruktur, die
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EU; fiele sie, rückte die Bedrohung näherauch an Österreich näher heran.
2. Forderungen
2. Ziele und Aufgaben der österreichischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
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der kommenden Jahrzehnte vorbereitet sein, um zum Frieden durch Abschreckung im europäischen Verbund sichernbeitragen zu können. Dafür braucht es moderne Ausrüstung, ausreichende Finanzierung, attraktive KarrierewegePersonal und volle Interoperabilität mit den Streitkräften europäischer Partner. Österreich sollmuss sich verstärkt an der europäischen Ausbildungs-, Beschaffungs- und FähigkeitsprojektenFähigkeitsplanung beteiligen, weiterhin NATO-kompatible Standards implementieren und BeiträgeKräfte für eine gemeinsame europäische Abschreckung bereitstellen. Es muss zu gemeinsamenqualitativ und quantitativ adäquaten Beiträgen für gemeinsame Missionen ausbauenbereit und fähig sein. Das Bundesheer muss sowohl zur klassischen
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strategischer Autonomie muss Europa im Notfall fehlendewegfallende US-Beiträge an Truppen und Fähigkeiten durch eigene Kapazitäten ersetzen können. Das heißt konkret: deneinen eigenständigen europäischen Flügel der NATO stärken durch stärkerekonsequente Interoperabilität und Durchhaltefähigkeit sowie militärische Kooperation innerhalb der Europäischen Union weiter ausbauenzu stärken. NEOS treten für eine kontinuierliche Vertiefung der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein. Ziel ist eine Europäische Union, die außen- und sicherheitspolitisch entscheidungs- und handlungsfähig ist, damit sie ihre Bürger:innen wirksam schützten und als glaubwürdiger sicherheitspolitischer Akteur internationale Verantwortung übernimmtübernehmen kann.
NEOS fordern, dass Österreich seinesoll seinen Verpflichtungen aus der EU-Mitgliedschaft, insbesondere aus Artikel 42 Absatz 7 EUV, nachkommen und diese nicht durch ein überholtes Neutralitätsverständnis entleertunter Berufung auf die Neutralität anzweifeln. Die sogenannte irische Klausel„Irische Klausel“ macht den Beistand im Ernstfall nicht optional. Österreich soll daher im Beistandsfall militärisch wie zivil helfen können: mit Streitkräften, zivilen KräftenBeiträgen,
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jedem Felddieser Bereiche beitragen kann, muss vorab definiert und tatsächlich vorgehaltenbereit gehalten werden. Obwohl eigentlich selbstverständlich, muss Österreich soll zudem die Garantie abgebenunmissverständlich außer Streit stellen, dass es die DurchführungDurchfuhr militärischer Güter und Truppen europäischer Partner im Beistandsfall nicht blockiertbehindert.
Solange die im Vertrag über die Europäische Union (EUV)(Artikel 42 Absatz 2 EUV) angelegte Europäische
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über seine Rolle im europäischen Verbund. Österreich sollnimmt jedenfalls dort laufend beitragenvollinhaltlich teil, wo europäische und partnerschaftliche Verteidigung heute organisiert wird: in PESCOder Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (Permanent Structured Cooperation, PESCO), dem Europäischen Verteidigungsfonds (EDF), dem
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3. Maßnahmen
3. Die Umsetzung der Ziele
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Offenen Dialog zur österreichischen SicherheitspolitikSicherheits- und Verteidigungspolitik führen
Ein breiter öffentlicher Dialog über Österreichs Sicherheits-, und Verteidigungspolitik und Neutralität im europäischen Verbund soll angestoßen werdenund in diesem Zusammenhang über die Neutralität ist unerlässlich. Klar ist für NEOS, dass das Festhalten am Neutralitätsverständnis aus der Zeit des Kalten Kriegses keine Basis für Österreichs zukünftige Sicherheits- und Verteidigungspolitik sein kann und daher in diesem Prozess zu überdenken ist. Es gilt Bewusstseinsarbeit dafür zu leisten, dass heute eine zeitgemäße solidarische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die militärische, zivile, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Sicherheit integriert und Klarheit über die, im Interesse Österreichs liegt. Das setzt eine solidarische Rolle Österreichs innerhalb der europäischen Sicherheitsarchitektur voraussetztvoraus.
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jährlichen Risikobild identifizierten RisikenErfordernisse anzupassen. Dazu gehören
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damit Bedrohungen früh erkannt, ein gemeinsames Lagebild entstehten und der eigene
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Die Strukturplanung des Österreichischen Bundesheeres hat sich an den Anforderungen einer vorbehaltlosen Umsetzung der Solidaritätsverpflichtungen nach Artikel 42 Absatz 7 EUV auszurichten.
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EU-Eingreiftruppen (Rapid Deployment Capacities, RDC), ist deutlich zu intensivieren. Die Strukturplanung des Österreichischen Bundesheeres hat sich an den Anforderungen einer vorbehaltlosen Umsetzung der Solidaritätsverpflichtungen nach Artikel 42 Abs 7 EUV auszurichten. Als solidarischer Partner schützt
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Gemeinsame Beschaffung stärken
Gemeinsame europäische Rüstungs- und Beschaffungspolitik vorantreiben
Gemeinsame Beschaffung und Rüstungsprojekte sollen zunehmend Doppelgleisigkeiten abbauen, Skaleneffekte ermöglichen, die europäische Verteidigungsindustrie stärken und Europas technologische Souveränität ausbauen. Das heißt: Die Rüstungsbeschaffung hat aufgrund gemeinsamer Planung zu erfolgen und – soweit möglich und sinnvoll – europäische Produkte zu priorisieren. Aktuell erfolgt nur ein geringer Teil der europäischen Rüstungsbeschaffung gemeinsam. Nationale Alleingänge treiben die Kosten in die Höhe und verhindern
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dass sie an einem österreichischen Weiterverkaufsverbot scheitern, was einen erheblichen Wettbewerbsverlust für die österreichische Wirtschaft mit sich bringt. Das
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aber auch Gefährdungen gegen österreichischeösterreichischer oder Partnerinteressen rechtzeitig
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Europäische Zusammenarbeit in sicherheitsrelevanten Sektoren ausbauen
Die Zusammenarbeit der europäischen Nachrichtendienste, Cyberabwehr und Terrorismusbekämpfung sowie der systematische Informationsaustausch innerhalb Europas sind sukzessive zu vertiefen. Europol soll als zentrale europäische Koordinations- und Analyseagentur gestärkt werden.
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Eine österreichische Gesamtstrategie für Strategische Autonomie entwickeln
Einen österreichischen Beitrag zur Europäischen Strategischen Autonomie entwickeln
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Europäische Zusammenarbeit in sicherheitsrelevanten Sektoren ausbauen
Die Zusammenarbeit der europäischen Nachrichtendienste, Cyberabwehr und Terrorismusbekämpfung sowie der systematische Informationsaustausch innerhalb Europas sind sukzessive zu vertiefen. Europol soll als zentrale europäische Koordinations- und Analyseagentur gestärkt werden.
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Gemeinsame europäische Rüstungs- und Beschaffungspolitik vorantreiben
Gemeinsame Beschaffung und Rüstungsprojekte sollen zunehmend Doppelgleisigkeiten abbauen, Skaleneffekte ermöglichen, die europäische Verteidigungsindustrie stärken und Europas technologische Souveränität ausbauen.
Die Europäische Verteidigungsunion nach Artikel 42 Absatz 2 EUV vollenden
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Zwischenschritt bis zur Europäischen Verteidigungsunion
24 von 27 EU-Mitgliedsstaaten gehören der NATO an. Diese 24 Staaten tragen aktuell die Hauptlast der konventionellen Sicherheits- und Verteidigungsleistung Europas und bestimmen daher maßgeblich deren aktuelle Verteidigungspolitik. Österreich muss sich dieser Entwicklung pragmatisch stellen und seine verteidigungspolitische Planung ohne Vorbehalte auf diese aktuelle konventionelle Verteidigungsstruktur in Europa ausrichten. Das alles schließt die europäische Verteidigungsunion als langfristiges Ziel keinesfalls aus. Österreich unterstützt diese Vision und ist bereit, seinen Beitrag dazu zu leisten.
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und Budget. Als logische VollendungKonsequenz des NEOS-Ziels der Vereinigten Staaten von Europa entsteht daraushieraus die Basis für eine eigenständige EU-Armee, bestehend aus Berufssoldat:innen,. Diese beruht auf Basis der RDC als NukleusFreiwilligkeit. Parallel dazu werden für regionale Sicherungsaufgaben – vor allem zur Abwehr hybrider Angriffe – weiterhin nationale militärische und zivile Sicherheitskräfte notwendig sein. Damit die Europäische Union eigenständig die Sicherheit ihrer Bürger:innen gewährleisten kann, müssen alle Mitgliedsstaaten – darunter selbstverständlich auch Österreich – die notwendigenerforderlichen politischen und rechtlichen Schritte zur gemeinsamen Integration der militärischen Kapazitäten und darüber hinaus zum Aufbau einer EU-Armee setzen.
4. Schlussbemerkung
Dieses Programm definiert die grundsätzlichen Positionen zu Österreichs Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Es ist offen für Weiterentwicklungen. Nicht zuletzt, weil der Abschluss der neuen Österreichischen Sicherheitsstrategie (ÖSS) erst bevorsteht und eine neue Europäische Sicherheitsstrategie (ESS) der Europäischen Union angekündigt ist. Die geopolitische Lage ändert sich rasch. Das schließt jeden Dogmatismus aus.
