ein Punkt zur Landwirtschaft muss aus meine Sicht in unser Programm
| Hauptantrag: | Zukunft Burgenland |
|---|---|
| Antragsteller_in: | Christoph Lach |
| Status: | Zurückgezogen |
| Eingereicht: | 17.11.2024, 09:43 |
| Hauptantrag: | Zukunft Burgenland |
|---|---|
| Antragsteller_in: | Christoph Lach |
| Status: | Zurückgezogen |
| Eingereicht: | 17.11.2024, 09:43 |
länger als die Kindheit dauern – das darf nicht sein. Wir fordern eine sinnvolle Vorreihung von Prozessen bei denen Kinder involviert sind.
NEUER PUNKT
Landwirtschaft für eine gute Zukunft
Die Landwirtschaft im Burgenland steht vor einer entscheidenden Weggabelung. Die Herausforderungen des Klimawandels, steigende Acker- und damit Pachtpreise, der Ausbau erneuerbarer Energien, Zielkonflikte zwischen Ökologie und Ökonomie sowie die Sicherung der regionalen Wasserversorgung erfordern innovative und nachhaltige Lösungen. NEOS Burgenland steht für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, die regionale Wertschöpfung stärkt, nachhaltig wirtschaftet und die Lebensgrundlage für kommende Generationen sichert.
Lebensmittelproduktion und Ernährungssicherheit
Wir sind uns der UN-Nachhaltigkeitsziele bewusst, die Ernährungssicherheit nach der Beseitigung von Armut an zweiter Stelle sieht – während der Klimaschutz als 13. von 17 Zielen steht. Für NEOS Burgenland ist demzufolge die zentrale Aufgabe der landwirtschaftlichen Betriebe, ihren Beitrag für eine stabile und nachhaltige Lebensmittelproduktion in Österreich zu leisten. Dies ist essenziell, um Abhängigkeiten von anderen Weltregionen zu vermeiden und zur Versorgungssicherheit beizutragen.
Wissensgestützte Bewirtschaftung und Klimaschutz mit wirtschaftlichem Nutzen
Eine zukunftsorientierte Landwirtschaft setzt auf den Humusaufbau im Boden, um aktiv CO₂ zu binden, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und die Wasserhaltefähigkeit zu erhöhen. Realistisch kann pro Jahr etwa 0,1 % Humusgehalt im Boden aufgebaut werden, was bei einer Ackerfläche von rund 140.000 Hektar im Burgenland etwa 1,4 Millionen Tonnen Bodenmasse entspricht. Da jede Tonne Humus rund 1,8 Tonnen CO₂ bindet, ergibt sich ein jährliches Bindungspotenzial von 252.000 Tonnen CO₂. Dies entspricht der CO₂-Einsparung von bis zu 150 Windkraftanlagen.
NEOS Burgenland steht für gezielten Wissenstransfer, Forschung und Anreize nach dem Vorbild des „Humus-Netzwerks“ aus Deutschland. Gleichzeitig treten wir dafür ein Landwirtinnen und Landwirte für ihre Leistungen im Klimaschutz zu honorieren. Ein CO₂-Preisvergütungssystem soll die nachgewiesene Bindung von CO₂ durch Humusaufbau belohnen und wirtschaftliche Anreize für eine wissensbasierte und nachhaltige Bewirtschaftung schaffen.
Sicherung der Wasserversorgung für Landwirtschaft, Tourismus und Natur
Die Landwirtschaft im Burgenland, insbesondere im Seewinkel, ist stark von Wasserknappheit betroffen. NEOS Burgenland steht für ein aktives Wassermanagement, das überschüssiges Wasser nach regenreichen Perioden – wie zuletzt zwischen 2023 und 2024 – aus dem Hanság gezielt nutzt, anstatt es einfach in den Einserkanal und damit in die Donau abzuleiten. Dieses Wasser soll über ein Pipelinesystem kontrolliert in die natürlichen Grundwasserspeicher der Gemeinden eingeleitet werden, um die Bewässerung in Trockenperioden sicherzustellen, den Zicksee zu stabilisieren und die empfindlichen Ökosysteme der Salzlacken zu stützen.
Das vorgeschlagene Pipelinesystem soll vom Land Burgenland vorfinanziert und langfristig durch eine maßvolle Gebühr für die Wasserentnahme refinanziert werden. Diese Gebühr wird flexibel gestaltet und steht in Kombination mit den Energiekosten. Steigen die Energiekosten, sinken die Wasserentnahmekosten bis auf einen minimalen Beitrag, der Wartung und Betrieb sicherstellt. Diese flexible Finanzierung gewährleistet eine langfristige Nutzung und faire Kostenverteilung.
Ein solches Wassermanagement sichert nicht nur die landwirtschaftliche Lebensmittelproduktion, indem es stabile Erträge auch in Trockenphasen ermöglicht, sondern stärkt auch die touristische Attraktivität der Region. Der Erhalt von Naturlandschaften wie dem Zicksee und den Salzlacken bewahrt die Biodiversität und fördert die regionale Wirtschaft durch einen nachhaltigen Tourismus. Intakte Ökosysteme sind dabei nicht nur ein wichtiger Bestandteil der regionalen Identität, sondern auch ein entscheidender Faktor für Arbeitsplätze im Burgenland.
Technologische Innovation für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
Die Digitalisierung und Präzisionslandwirtschaft bieten enorme Chancen, Ressourcen effizienter zu nutzen, Erträge zu steigern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. NEOS Burgenland steht für den Ausbau digitaler Infrastrukturen im ländlichen Raum und die Förderung moderner Technologien wie GPS-gesteuerte Maschinen, intelligente Bewässerungssysteme und digitale Plattformen zur besseren Planung und Vermarktung. Diese Innovationen sollen Landwirtinnen und Landwirten den Zugang zu moderner Landwirtschaft erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der Region sichern.
Bildung, Wissenstransfer und internationale Austauschprogramme
Die Zukunft der Landwirtschaft hängt von jungen Menschen ab, die bereit sind, Betriebe zu übernehmen und neue Wege zu gehen. NEOS Burgenland steht für eine moderne, praxisorientierte Ausbildung, die traditionelle Kenntnisse mit neuesten technologischen Entwicklungen verbindet.
Programme zur Unterstützung des Generationenwechsels müssen Wissenstransfer und Innovation fördern. Zusätzlich setzen wir auf internationale Austauschprogramme nach dem Vorbild von Erasmus, aber auch auf Kooperationen mit Nicht-EU-Staaten wie den USA. Diese Programme bieten jungen Landwirtinnen und Landwirten die Möglichkeit, neue Ansätze kennenzulernen, globale Netzwerke aufzubauen und ihre Praxis durch frische Ideen zu erweitern.
NEOS Burgenland setzt sich dafür ein, jungen Menschen den Einstieg in die Landwirtschaft oder die Übernahme eines Betriebs durch gezielte Unterstützung wie Anschubfinanzierungen und Kreditbesicherungen zu erleichtern.
Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
NEOS Burgenland steht für eine Landwirtschaft, die innovative Bewirtschaftung mit ökonomischem Nutzen verbindet und regionale Ressourcen verantwortungsvoll nutzt. Gleichzeitig sehen wir die Sicherung der Lebensmittelversorgung und den Klimaschutz als zentrale Aufgaben. Mit gezielten Maßnahmen wie Humusaufbau, aktivem Wassermanagement, technologischen Fortschritten und internationalem Austausch schaffen wir eine Landwirtschaft, die Versorgungssicherheit gewährleistet, zum Klimaschutz beiträgt und dabei ökologisch, wirtschaftlich und sozial ausgewogen ist – und damit uns Burgenländerinnen und Burgenländern zugutekommt.
Das Burgenland hat enormes Potenzial. Als jüngstes Bundesland Österreichs
verbinden wir Tradition mit Innovation. NEOS Burgenland setzt sich dafür ein,
dieses Potenzial voll auszuschöpfen. Unser Burgenland ist ein Land der Vielfalt
und der Gegensätze. Hier treffen Ost und West aufeinander, hier verschmelzen
pannonische Weite und alpine Ausläufer. Wir sind stolz auf unsere reiche
Geschichte und kulturelle Diversität, geprägt durch das Zusammenleben
verschiedener Volksgruppen.
Gleichzeitig blicken wir in die Zukunft und sehen die Chancen, die sich uns
bieten. Das Burgenland hat in den letzten Jahrzehnten einen beeindruckenden
Wandel vollzogen - vom einstigen Grenzland zu einer dynamischen Region im Herzen
unseres gemeinsamen Europas. Doch wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten
ausruhen. In einer sich rasant verändernden Welt müssen wir mutig
voranschreiten, um die Herausforderungen von heute und morgen zu meistern. NEOS
Burgenland steht für einen neuen politischen Stil. Wir wollen weg vom ‘Klein-
Klein’ der Tagespolitik und hin zu einer langfristigen Vision für unser
Bundesland.
Unser Ziel ist es, das Burgenland zu einer Modellregion für Innovation,
Nachhaltigkeit und Lebensqualität zu machen. Wir setzen auf die Kraft der
Bildung, um jedem Kind die besten Startchancen zu ermöglichen. Wir fördern
Unternehmertum und Innovation, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Wir
stehen für eine nachhaltige Energiepolitik, die leistbare Energie bringt, unsere
einzigartige Natur schützt und gleichzeitig wirtschaftliche Chancen eröffnet.
Und wir setzen uns für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung ein, um das
Vertrauen in die Politik zu stärken. Für ein Burgenland, in dem alle
Generationen gerne leben. Mit diesem Programm legen wir einen konkreten Plan
vor, wie wir das Burgenland fit für die Zukunft machen wollen. Wir laden alle
Burgenländerinnen und Burgenländer ein, gemeinsam mit uns an dieser Zukunft zu
arbeiten. Denn nur zusammen können wir das volle Potenzial unseres wunderbaren
Bundeslandes entfalten.
Als unabhängige Kontrollkraft im Landtag werden wir NEOS Burgenland verkrustete
Strukturen aufbrechen und für echte Reformen eintreten. Wir hinterfragen
kritisch politische Entscheidungen, decken Missstände auf und bringen
konstruktive Lösungsvorschläge ein. Unser Ziel ist es, eine neue politische
Kultur der Transparenz und Verantwortung zu etablieren. Mit scharfem Blick
prüfen wir jede Maßnahme auf ihre Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit für das
Burgenland. So schaffen wir die Grundlage für ein zukunftsfähiges, innovatives
und bürgernahes Bundesland.
Transparenz ist das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Nur wenn
Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, wie Entscheidungen getroffen
werden und wie öffentliche Mittel verwendet werden, kann Vertrauen in die
Politik entstehen. NEOS Burgenland setzen sich für maximale Transparenz und
Kontrolle im Landtag ein.
Einführung eines Informationsfreiheitsgesetzes:
NEOS Burgenland fordert ein umfassendes Transparenzgesetz, das allen
Bürgerinnen und Bürgern - unabhängig von der Größe ihrer Gemeinde - einen
einfachen und direkten Zugang zu Informationen über öffentliche Ausgaben,
Entscheidungen und Verwaltungsprozesse auf allen Ebenen garantiert, um
aktive Bürgerbeteiligung zu fördern und die Kontrolle der Verwendung von
Steuergeldern zu ermöglichen.
Live-Übertragung aller Gemeinderatssitzungen:
Durch die Live-Übertragung der Sitzungen wird die politische Arbeit für
alle sichtbar gemacht. Dies fördert nicht nur die Transparenz, sondern
auch das Interesse an politischen Themen. Auch die Aufzeichnungen der
Gemeinderatssitzungen sollen online gestellt werden. Wir wollen hier die
Möglichkeit, also Wahlfreiheit schaffen. Darüber hinaus sollten die
Sitzungsprotokolle innerhalb einer Frist im Volltext und online gestellt
werden.
Wir fordern den Ausbau der Bürgerräte im Burgenland, um die
Bürgerbeteiligung zu stärken und eine direkte Mitgestaltung an politischen
Entscheidungsprozessen zu ermöglichen.
Weiters fordern wir die Verankerung der Bürgerbeteiligung in der
Landesverfassung, inspiriert vom Vorarlberger Vorbild, um eine stärkere
Mitbestimmung der Bevölkerung zu gewährleisten.
Forderung einer Einrichtung einer unabhängigen Landesvolksanwaltschaft
nach Vorarlberger Vorbild, um Transparenz und Bürgernähe in der Verwaltung
zu stärken, Missstände effektiv aufzudecken und eine bürgernahe Kontrolle
der Landesverwaltung zu gewährleisten.
Unterstützungserklärungen für die Landtagswahl: Zukünftig sollen
Unterstützungserklärungen, die Parteien zum Antritt bei einer Landtagswahl
im Burgenland benötigen, nicht nur am Gemeindeamt unterschrieben werden
können. Es soll auch die Möglichkeit geben diese über das Digitale Amt zu
unterzeichnen. Das ist ein wesentlicher Punkt für mehr Digitalisierung und
Demokratie im Burgenland.
Eine starke Wirtschaft ist das Rückgrat eines prosperierenden Burgenlandes. NEOS
setzt sich dafür ein, erkennbare Fehlentwicklungen zu korrigieren und mit
innovativen Ansätzen die Wirtschaft unseres Bundeslandes zu stärken. Der
Wirtschaftsstandort Burgenland leidet zurzeit unter einer aggressiven
Verstaatlichungspolitik. Diese verschlingt einerseits viel Steuergeld,
andererseits macht sie auch nicht Halt davor, den privaten KMU-Sektor
steuersubventioniert und daher unfair wettbewerbswidrig zu konkurrenzieren. Die
aktuelle burgenländische Landesregierung lenkt die Wirtschaft in Richtung
Planwirtschaft, ein historischer Ansatz, der krachend gescheitert ist. NEOS
sagen voraus, dass dem Burgenland bei einer Fortsetzung dieser Politik schwere
finanzielle Probleme drohen. Unser Konzept baut auf Leistung und
Zukunftssicherheit:
Förderung der Start-up-Szene: Gemeinsam mit der WKO sollt die Vernetzung
von Kapitalgebern und Start-up-Formaten (beispielsweise mit den
Fachhochschulen) forciert werden. Auch können öffentliche Gebäude vermehrt
als Co-Working-Spaces genutzt werden.
Einen Burgenländischen Ideenwettbewerb mit der Förderung der besten Idee
zur Gründung eines Unternehmens. Dieser soll in regelmäßigen Abständen
stattfinden und so neue Start-ups fördern.
Ausbau von Energiespeichern und -effizienzsteigerungen am aktuellen Stand
der Technik unter Berücksichtigung effizienter und einfach skalierbarer
Marktdurchdringungen im Stakeholder Value (dazu gehören auch Wärme- und
Kälte-Anlagen).
Redimensionierung der Landesholding:
Mittlerweile gibt es über 100 Unternehmen im Besitz des Landes Burgenland.
Dies sorgt für unlauteren Wettbewerb und zerstört systematisch die
Finanzen des Burgenlandes. Der Mischkonzern folgt keinerlei Konzept, die
Unternehmensgegenstände reichen vom Dachdeckerbetrieb über
Schlammmanagement zum Thermenhotel und Hochzeitsplaner. Dadurch gibt es
keinerlei Synergien, denn die Erfahrungen bei der Dachdeckerei sind wohl
kaum auf die Hochzeitsplanung zu übertragen. NEOS fordern, dass wenigstens
die Hälfte der im Landesbesitz befindlichen Betriebe verkauft oder
geschlossen wird und dass sich die Landesholding auf ihren eigentlichen
Zweck konzentriert: Betriebe der Daseinsvorsorge.
Förderung der Handwerksausbildung:
Handwerk ist ein Wirtschaftszweig, der auch in Zukunft nicht durch
künstliche Intelligenz in seinem Bestand gefährdet ist. Das Burgenland
verfügt über eine hervorragende handwerkliche Tradition. NEOS fordern eine
Imagekampagne für das Handwerk im Burgenland und eine Verbreiterung der
Möglichkeiten im Rahmen einer innovativen Ausbildung. Ein „Handwerks-
Erasmus-Programm“ soll Lust auf internationalen Erfahrungsaustausch
machen.
Eingrenzung des Geltungsbereichs des Mindestlohns bzw. (wenn möglich)
sogar Abschaffung des Mindestlohns: Der von Doskozil eingeführte
Mindestlohn schwächt die burgenländischen Unternehmen in ihrer
Wettbewerbsfähigkeit und den Wirtschaftsstandort Burgenland. Die
Mehrkosten für den vergleichsweise hohen Mindestlohn trägt im Endeffekt
der/die Steuerzahler:in. Gleichzeitig wird den Menschen im Burgenland die
Botschaft vermittelt, dass Bildung und Fachwissen weniger bedeutend sind
für eine gerechte Entlohnung.
Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. NEOS Burgenland wird
durch gezielte Maßnahmen die Bildungsangebote im Land verbessern und
Chancengleichheit fördern.
Wir setzen uns für kleinere Gruppen und weniger Bürokratie in Kindergärten
ein, um die individuelle Förderung und Betreuung der Kinder zu verbessern.
Dies ermöglicht eine intensivere pädagogische Arbeit und stärkt die
soziale und sprachliche Entwicklung der Kleinsten.
Inklusive Bildung ist einer der ersten Bausteine für ein erfülltes Leben
für Menschen mit Behinderung. Dazu gehören in erster Linie barrierefreie
Zugänge zu allen Bildungseinrichtungen im Burgenland. Weiters fordern wir
die Einführung der Österreichischen Gebärdensprache an allen Schultypen,
verpflichtende Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte und eine fundierte
Ausbildung in inklusiver Pädagogik im Lehramtsstudium.
Chancenindex: zusätzliche Mittel für Schulen mit speziellen
Herausforderungen. Mit einem Chancenindex (Unterstützungs-)Ressourcen
gezielt und bedarfsorientiert aufteilen.
Nutzung künstlicher Intelligenz in Schulen – Schaffung eines Rahmenwerks
für einen effektiven Einsatz von KI im Unterricht und darüber hinaus im
Einsatz von Prüfungen. KI sollte generell nicht verboten werden, sondern
es soll vielmehr ein System geschaffen werden, in dem die Eigenleistung
von Schülern, trotz des Einsatzes von KI bei Prüfungen, festgestellt und
bewertet werden kann. Dies erfordert in einem ersten Schritt, dass sich
die Lehrkräfte damit auseinandersetzen und selbst im Bereich künstliche
Intelligenz geschult werden.
Ausbau der Ganztagsschulen: Bis 2030 sollen mindestens 50 % der
Pflichtschulen als Ganztagsschule geführt werden.
Flexible Arbeitszeitmodelle für Eltern: Die Einführung von Homeoffice seit
der Corona Pandemie zeigt eins: Dass man auch ohne physische Anwesenheit
im Büro seine Arbeit erbringen kann. Gerade für Eltern ist diese
Möglichkeit ideal um eine bessere Vereinbarkeit von Kindern und Arbeit zu
schaffen. Diese und andere Methoden des flexiblen Arbeitens gilt es auch
im Burgenland zu fördern, um auch in der Zukunft ein attraktiver
Wirtschaftsstandort zu sein.
Betriebskindergärten und Betriebstageseltern fördern, um diese für
Betriebe zu attraktivieren, Wegzeiten für Eltern zu reduzieren und
Gemeindebudgets zu entlasten
Die Digitalisierung bietet enorme Chancen für eine effizientere Verwaltung und
somit zur Reduzierung von Bürokratie. NEOS Burgenland sehen in der digitalen
Transformation eine Möglichkeit, den Bürgerservice zu verbessern und
Verwaltungsabläufe zu vereinfachen.
Anbindung des Burgenlands an das Digitale Amt:
Keine länderspezifischen Lösungen, sondern über ein bestehendes Portal
sollen alle Verwaltungsangelegenheiten online abgewickelt werden. Dies
reduziert Wartezeiten und erleichtert den Zugang zu wichtigen
Informationen.
Ausbau des E-Government-Angebots:
Ziel ist es, bis 2030 mindestens 95 % aller Behördenwege digital
anzubieten. Dies umfasst Anträge, Genehmigungen und Informationsanfragen.
Förderung digitaler Kompetenzen in der Verwaltung:
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesverwaltung sollen
regelmäßig in digitalen Kompetenzen geschult werden, um den Anforderungen
der modernen Verwaltung gerecht zu werden.
Der Klimawandel erfordert entschlossenes Handeln auf allen Ebenen. NEOS
Burgenland setzen sich für eine nachhaltige Energiepolitik ein, die sowohl
ökologische als auch ökonomische Vorteile bietet.
Umsetzung des Planes zur Klimaneutralität bis 2030:
Wir fordern eine konsequente Umsetzung der Klimaneutralität bis 2030 in
allen Einflussbereichen und Tochterunternehmen des Landes.
Ausbau von alternativen Energieträgern:
NEOS Burgenland fordern eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien
unter Berücksichtigung des Landschaftsschutzes und der Interessen der
Anwohner.
Eine flächendeckende medizinische Versorgung ist essenziell für das Wohlbefinden
der Bevölkerung. NEOS Burgenland möchten die Gesundheitsversorgung im Land
nachhaltig verbessern.
Konzept zur flächendeckenden medizinischen Versorgung: Wir fordern einen
Ausbau von Primärversorgungszentren und Community Nurses zur Verbesserung
der niederschwelligen Versorgung
Ausbau von Telemedizin-Angeboten:
Insbesondere in ländlichen Regionen sollen Telemedizin-Dienste ausgebaut
werden, um den Zugang zu medizinischer Versorgung, insbesondere zu
Kinderärzten, zu erleichtern.
Förderung der Schulgesundheit durch Ausbau des von Schulsozialarbeit,
Schulpsychologie und flächendeckende Ausrollung von School Nurses
Das Land Burgenland soll bis 2030 sicherstellen, dass Abtreibungen auch in
burgenländischen Kliniken möglich sind.
Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist entscheidend für die Lebensqualität und
den Wirtschaftsstandort. NEOS Burgenland wollen durch gezielte Maßnahmen die
Mobilität verbessern.
Neue Pinkatalbahn – Machbarkeitsstudie über die Reaktivierung des
Bahnverkehrs für Güterverkehr und ÖPNV durch den Bezirk Oberwart mit
Bahnhausbau bis Szombathely.
Ausbau des überregionalen Radwegenetzes um 1000 km bis 2028:
Ein gut ausgebautes Radwegenetz fördert nicht nur die Gesundheit, sondern
auch den Tourismus im ländlichen Raum.
Forcierung des Glasfaserausbaus in ländlichen Gebieten:
Der Zugang zum schnellen Internet soll flächendeckend gewährleistet
werden, um wirtschaftliche Chancen im ländlichen Raum zu fördern.
Kultur ist ein wichtiger Bestandteil unserer Identität. NEOS Burgenland wollen
durch gezielte Maßnahmen die kulturelle Vielfalt fördern und stärken.
Entwicklung eines Konzepts für ein „HAUS DER ZUKUNFT”:
Dieses Zentrum soll als Begegnungsstätte für alle Generationen dienen und
für die Jugend ein Ort der Zukunft sein.
Europa leben und gestalten:
Schüler- und Lehrlingsaustausch insbesondere mit den angrenzenden Staaten
Ungarn, Slowakei, Slowenien und Kroatien.
Das Burgenland muss sich aufgrund der geografischen Lage mit einer Staatsgrenze
zu Ungarn vor Herausforderungen stellen, die enge Abstimmung und Kooperation auf
österreichischer und europäischer Ebene erfordern. Nur so kann Menschenhandel
und –schmuggel konsequent entgegengetreten werden.
Die Unterbringung von Asylwerbenden in Privatunterkünften soll stärker
gefördert werden, da dies die gesellschaftliche Anbindung fördert.
Zugewanderte sollen schnellstmöglich Zugang zum Arbeitsmarkt und zum
Bildungssystem erhalten. Gerade bei Menschen im noch offenen Asylverfahren
fördert dies den raschen Spracherwerb und bildet die Basis für eine
gelungene Integration.
Das Burgenland versteht sich als multikulturelles Bundesland mit langer
Geschichte der Migration und damit einhergehender Traditionen, weswegen
auch internationale Kontakte zwischen Völkern und Kulturen zu pflegen
sind.
Soziale Begegnungszonen auf kommunaler Ebene sind der ideale Ort, um
gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und zugleich radikalisierenden
Tendenzen mit Anlaufstellen und sozialer Betreuung bürgernah
entgegenzutreten.
Ausbau von Buddy-, Care- und Sharing-Systemen, die von Institutionen
entkoppelt funktionieren müssen. Ähnlich dem burgenländischen Pflegemodell
sollten über Landesinitiativen in üblichen Bildungsstätten, wie auch mit
mobilen Angeboten für die Gemeinden, Fortbildungen mit kompakter
Stundenanzahl an unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen
Uhrzeiten angeboten werden (so auch unter der Woche abends oder an
Samstagen). Dabei geht es um unabhängige Befähigungen für Buddy-, Care-
und Sharing-Tätigkeiten (z.B. Bürokratiebegleiter, Sprachbegleiter,
ehrenamtlicher Streetworker, Ordnungsunterstützer, Spazierassistent, ...).
Der Aufwand für eine jeweilige Befähigung ist mit jenem für den Erste-
Hilfe-Kurs (derzeit ca. 16 Stunden) überschaubar zu betreiben und muss
alle 2 Jahre erneuert werden.
Im Sinne von Wirtschaftlichkeit, Entbürokratisierung, Beschleunigung von
Prozessen, Transparenz und Bürgerbeteiligungen sind Burgenländische
Gemeindeordnung, Bauordnung und andere Rahmengeber des Landes zu reformieren, um
Handlungsfähigkeit der Gemeinden zu verbessern, sinnlose bürokratische
Inselbildung vorzubeugen und Kontrollinstrumente sowohl in die Gemeinden und in
das Land zu gewährleisten.
Nachtkultur und Freizeitangebot
Um das Nachtleben im Burgenland steht es schlecht. Viele Lokale haben zugesperrt
oder kämpfen ums Überleben. Jugendliche müssen oft über eine Stunde in andere
Bundesländer fahren, um fortzugehen, für die Rückfahrt stehen oft nur teure
Taxis oder das eigene Auto zur Verfügung. Die neuen BAST-Sammeltaxis und
Burgenland-Busse fahren nachts nicht, und die Jugendtaxi-Gutscheine des Vereins
„Mobiles Burgenland“ werden nicht überall akzeptiert. Auch braucht es neue
Konzepte, wie das Nachtleben des Burgenlandes in das 21. Jahrhundert geholt
werden kann.
Außerdem: Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in burgenländischen
Gemeinden kaum Jugendzentren, existieren diese werden sie nicht ausreichend von
den Gemeinden erhalten. Die Jugendzentren sollen zum einen als Treffpunkt der
Jugend dienen, sollen darüber hinaus auch einen Nutzen als Beratungsstelle für
Jugendliche dienen und die LGBTQ-Community fördern.
Mehr Jugendzentren in den Gemeinden
Zweckgebundene Mittel des Landes, um diese Jugendzentren zu realisieren
Zukunft im Burgenland – Wohnen und Flächenversiegelung
Eine der größten Herausforderungen für junge Menschen im Burgenland ist das
Finden von Wohnraum. Dieser findet sich im Burgenland fast ausschließlich in
Form von Genossenschaftswohnungen und Einfamilienhäusern, die aufgrund ihrer
hohen initialen Kosten außerhalb der Reichweite von jungen Menschen sind. Es
braucht hier unbedingt mehr leistbare Wohnungen – auch aus privater Hand. Die
große Zahl an Einfamilienhäusern und steigende Zahl an Einkaufszentren außerhalb
von Orten führt im Burgenland auch zu immer mehr Bodenversiegelung. Hier wollen
wir mithilfe von Mischwidmungen entgegensteuern. Diese würden auch den Standort
Burgenland für Jungunternehmer:innen attraktiver machen.
Mehr Mischwidmung – gerade bei den teils gigantischen Einkaufszentren bei
kleinen Dörfern braucht es unbedingt ein Konzept, um die versiegelten
Flächen auch wohntechnisch zu nutzen. Mischwidmung mit Wohnungen auf den
Supermärkten ist hier ein guter Weg zu günstigem Wohnraum und der
Eindämmung von Bodenversiegelung
Auch abseits von Jugendzentren gibt es für Jugendliche kaum öffentlichen Raum,
in dem sie sich treffen können. Öffentliche Plätze, in denen sich junge Menschen
gerne aufhalten kommen dabei Allen zugute. Öffentliche Plätze in Gemeinden
sollen daher visuell ansprechend gestaltet werden und mit ausreichend Bänken
ausgestattet werden. Es soll ebenfalls darauf geachtet werden, dass diese Plätze
ausreichend begrünt sind, auch um gegen die Bodenversiegelung vorzugehen.
Öffentliche Plätze als konsumfreie Aufenthaltsorte soll Menschen in den
Gemeinden als Treffpunkt dienen
Beim Bau von öffentlichen Plätzen soll auf defensive Architektur
verzichtet werden, bzw. diese soll bei bestehenden Plätzen rückgebaut
werden
Partizipation
In einer Zeit, in der junge Menschen immer weniger mit Politik anfangen können,
braucht es unbedingt ein burgenländisches Jugendparlament, dass Schüler:innen
die Möglichkeit gab mit Demokratie in Kontakt zu kommen. Nach unserem Konzept
sollen sich Schulen bewerben und Schüler:innen entsenden können, sowie Anträge
(die zuvor im Politikunterricht erarbeitet wurden) in diesem Jugendparlament
einreichen können, um diese dann im Landtag zu debattieren. Hier sollen den
Schüler:innen die Prozesse des Landtags nähergebracht werden, denn Politik kann
unserer Meinung nach am besten verstanden werden, wenn man sie auch selbst
erlebt. Außerdem soll das Burgenländische Schüler:innenparlament gesetzlich
verankert werden. Das legitimiert und fördert den zusätzlichen Austausch zur
Schulpolitik im Burgenland.
Die Einführung eines burgenländischen Jugendparlaments
Gesetzliche Verankerung des Schüler:innenparlaments
Kinder- und Jugendrechte
Gerade in der Kinder- und Jugendhilfe, eine außerordentlich sensible
Tätigkeit und eine Stelle, die über Kinderleben entscheidet, ohne jegliche
Kontrolle über die Leistungen der Mitarbeiter:innen zu „betreiben“ ist
fahrlässig.
Vorreihung von Rechtsstreitigkeiten bei denen Kinder involviert sind. Die
Kindheit dauert nur wenige Jahre, manche Rechtsstreitigkeiten können
länger als die Kindheit dauern – das darf nicht sein. Wir fordern eine
sinnvolle Vorreihung von Prozessen bei denen Kinder involviert sind.
NEUER PUNKT
Landwirtschaft für eine gute Zukunft
Die Landwirtschaft im Burgenland steht vor einer entscheidenden Weggabelung. Die Herausforderungen des Klimawandels, steigende Acker- und damit Pachtpreise, der Ausbau erneuerbarer Energien, Zielkonflikte zwischen Ökologie und Ökonomie sowie die Sicherung der regionalen Wasserversorgung erfordern innovative und nachhaltige Lösungen. NEOS Burgenland steht für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, die regionale Wertschöpfung stärkt, nachhaltig wirtschaftet und die Lebensgrundlage für kommende Generationen sichert.
Lebensmittelproduktion und Ernährungssicherheit
Wir sind uns der UN-Nachhaltigkeitsziele bewusst, die Ernährungssicherheit nach der Beseitigung von Armut an zweiter Stelle sieht – während der Klimaschutz als 13. von 17 Zielen steht. Für NEOS Burgenland ist demzufolge die zentrale Aufgabe der landwirtschaftlichen Betriebe, ihren Beitrag für eine stabile und nachhaltige Lebensmittelproduktion in Österreich zu leisten. Dies ist essenziell, um Abhängigkeiten von anderen Weltregionen zu vermeiden und zur Versorgungssicherheit beizutragen.
Wissensgestützte Bewirtschaftung und Klimaschutz mit wirtschaftlichem Nutzen
Eine zukunftsorientierte Landwirtschaft setzt auf den Humusaufbau im Boden, um aktiv CO₂ zu binden, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und die Wasserhaltefähigkeit zu erhöhen. Realistisch kann pro Jahr etwa 0,1 % Humusgehalt im Boden aufgebaut werden, was bei einer Ackerfläche von rund 140.000 Hektar im Burgenland etwa 1,4 Millionen Tonnen Bodenmasse entspricht. Da jede Tonne Humus rund 1,8 Tonnen CO₂ bindet, ergibt sich ein jährliches Bindungspotenzial von 252.000 Tonnen CO₂. Dies entspricht der CO₂-Einsparung von bis zu 150 Windkraftanlagen.
NEOS Burgenland steht für gezielten Wissenstransfer, Forschung und Anreize nach dem Vorbild des „Humus-Netzwerks“ aus Deutschland. Gleichzeitig treten wir dafür ein Landwirtinnen und Landwirte für ihre Leistungen im Klimaschutz zu honorieren. Ein CO₂-Preisvergütungssystem soll die nachgewiesene Bindung von CO₂ durch Humusaufbau belohnen und wirtschaftliche Anreize für eine wissensbasierte und nachhaltige Bewirtschaftung schaffen.
Sicherung der Wasserversorgung für Landwirtschaft, Tourismus und Natur
Die Landwirtschaft im Burgenland, insbesondere im Seewinkel, ist stark von Wasserknappheit betroffen. NEOS Burgenland steht für ein aktives Wassermanagement, das überschüssiges Wasser nach regenreichen Perioden – wie zuletzt zwischen 2023 und 2024 – aus dem Hanság gezielt nutzt, anstatt es einfach in den Einserkanal und damit in die Donau abzuleiten. Dieses Wasser soll über ein Pipelinesystem kontrolliert in die natürlichen Grundwasserspeicher der Gemeinden eingeleitet werden, um die Bewässerung in Trockenperioden sicherzustellen, den Zicksee zu stabilisieren und die empfindlichen Ökosysteme der Salzlacken zu stützen.
Das vorgeschlagene Pipelinesystem soll vom Land Burgenland vorfinanziert und langfristig durch eine maßvolle Gebühr für die Wasserentnahme refinanziert werden. Diese Gebühr wird flexibel gestaltet und steht in Kombination mit den Energiekosten. Steigen die Energiekosten, sinken die Wasserentnahmekosten bis auf einen minimalen Beitrag, der Wartung und Betrieb sicherstellt. Diese flexible Finanzierung gewährleistet eine langfristige Nutzung und faire Kostenverteilung.
Ein solches Wassermanagement sichert nicht nur die landwirtschaftliche Lebensmittelproduktion, indem es stabile Erträge auch in Trockenphasen ermöglicht, sondern stärkt auch die touristische Attraktivität der Region. Der Erhalt von Naturlandschaften wie dem Zicksee und den Salzlacken bewahrt die Biodiversität und fördert die regionale Wirtschaft durch einen nachhaltigen Tourismus. Intakte Ökosysteme sind dabei nicht nur ein wichtiger Bestandteil der regionalen Identität, sondern auch ein entscheidender Faktor für Arbeitsplätze im Burgenland.
Technologische Innovation für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
Die Digitalisierung und Präzisionslandwirtschaft bieten enorme Chancen, Ressourcen effizienter zu nutzen, Erträge zu steigern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. NEOS Burgenland steht für den Ausbau digitaler Infrastrukturen im ländlichen Raum und die Förderung moderner Technologien wie GPS-gesteuerte Maschinen, intelligente Bewässerungssysteme und digitale Plattformen zur besseren Planung und Vermarktung. Diese Innovationen sollen Landwirtinnen und Landwirten den Zugang zu moderner Landwirtschaft erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der Region sichern.
Bildung, Wissenstransfer und internationale Austauschprogramme
Die Zukunft der Landwirtschaft hängt von jungen Menschen ab, die bereit sind, Betriebe zu übernehmen und neue Wege zu gehen. NEOS Burgenland steht für eine moderne, praxisorientierte Ausbildung, die traditionelle Kenntnisse mit neuesten technologischen Entwicklungen verbindet.
Programme zur Unterstützung des Generationenwechsels müssen Wissenstransfer und Innovation fördern. Zusätzlich setzen wir auf internationale Austauschprogramme nach dem Vorbild von Erasmus, aber auch auf Kooperationen mit Nicht-EU-Staaten wie den USA. Diese Programme bieten jungen Landwirtinnen und Landwirten die Möglichkeit, neue Ansätze kennenzulernen, globale Netzwerke aufzubauen und ihre Praxis durch frische Ideen zu erweitern.
NEOS Burgenland setzt sich dafür ein, jungen Menschen den Einstieg in die Landwirtschaft oder die Übernahme eines Betriebs durch gezielte Unterstützung wie Anschubfinanzierungen und Kreditbesicherungen zu erleichtern.
Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
NEOS Burgenland steht für eine Landwirtschaft, die innovative Bewirtschaftung mit ökonomischem Nutzen verbindet und regionale Ressourcen verantwortungsvoll nutzt. Gleichzeitig sehen wir die Sicherung der Lebensmittelversorgung und den Klimaschutz als zentrale Aufgaben. Mit gezielten Maßnahmen wie Humusaufbau, aktivem Wassermanagement, technologischen Fortschritten und internationalem Austausch schaffen wir eine Landwirtschaft, die Versorgungssicherheit gewährleistet, zum Klimaschutz beiträgt und dabei ökologisch, wirtschaftlich und sozial ausgewogen ist – und damit uns Burgenländerinnen und Burgenländern zugutekommt.
ein Punkt zur Landwirtschaft muss aus meine Sicht in unser Programm
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Das Kommentieren ist möglich: von 30.10.2024, 12:00 bis 22.11.2024, 17:00