Die Änderung macht die Reform-Dividende objektiver und knüpft sie an die bestehenden europäischen Fiskalregeln.
Ein besseres Defizit als geplant kann auch durch gute Konjunktur, unerwartet hohe Steuereinnahmen oder Prognoseabweichungen entstehen und muss daher nicht auf Reformen zurückzuführen sein. Der europäische Nettoausgabenpfad ist hingegen die bereits etablierte Messgröße für die von der Politik steuerbare Budgetentwicklung und berücksichtigt unter anderem Konjunktur- und Einmaleffekte.
Eine Reform-Dividende wird damit erst bei einer Übererfüllung des verbindlichen Fiskalpfads ausgelöst. Der Fiskalrat stellt fest, welcher Teil dieser Verbesserung dauerhaft ist. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Dividende die Einhaltung des Fiskalpfads in den Folgejahren nicht gefährdet.

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