Wirtschaftsstandort Salzburg und Arbeitsplätze: Wie wir es schaffen, den Wirtschaftsstandort Salzburg zu stärken
| Veranstaltung: | Landesmitgliederversammlung Salzburg 24.04.2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4 Anträge |
| Antragsteller_in: | Bernhard Bachofner, Hubert Bergauer, Katrin Elborgh, Arthur Kienberger, Lukas Rupsch |
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 19.03.2026, 12:48 |

Kommentare
Michael Baumann:
Der vorliegende Antrag erkennt die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Salzburg an, bleibt jedoch in Bezug auf den Tourismus als zentrale Leitbranche des Bundeslandes unvollständig. Gerade in einer Region, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit maßgeblich vom Tourismus geprägt ist, greift eine rein industrie- und verwaltungsorientierte Betrachtung zu kurz. Ich denke, dass es im Tourismus keine zusätzlichen Förderprogramme oder staatliche Detailsteuerung braucht, sondern vor allem bessere und einfachere Rahmenbedingungen für Betriebe. Der anhaltende Fachkräftemangel, hohe bürokratische Hürden sowie steigende Abgaben belasten Tourismusbetriebe erheblich und schränken deren Wettbewerbsfähigkeit ein.
Ein zukunftsorientierter Zugang zum Tourismusstandort Salzburg muss daher konsequent auf Entlastung, Flexibilisierung und Innovation setzen. Dazu zählen Abbau überbordender Vorschriften, moderne und praxistaugliche arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen, sowie die Schaffung von Freiräumen für unternehmerische Initiative. Nur wenn es gelingt, den Tourismus als gleichwertige wirtschaftliche Säule neben Industrie und Gewerbe zu behandeln und ihm jene unternehmerische Freiheit zu geben, die für Innovation und Qualität notwendig ist, kann Salzburg seine Position als international wettbewerbsfähiger Standort langfristig sichern.
Das Kommentieren ist möglich: von 31.03.2026, 18:00 bis 07.04.2026, 18:00