<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://antragsschmiede.neos.eu/unos-kongress-generalversammlung-2025/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>UNOS Kongress 2025: Generalversammlung: Anträge</title>
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                <title>UNOS Kongress 2025: Generalversammlung: Anträge</title>
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                        <title>Budget (Voranschlag) 2026</title>
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                        <author>UNOS Bundesvorstand</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Generalversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Budget (Voranschlag) für das Jahr 2026 wird gemäß Beilage angenommen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>PDF-Upload</h2><iframe class="pdfViewer" src="/unos-kongress-generalversammlung-2025/Budget_Voranschlag_2026-21230/embeddedpdf?file=%2Funos-kongress-generalversammlung-2025%2FBudget_Voranschlag_2026-21230%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1310"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 16:27:22 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Thomas Wanke</title>
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                        <author>Thomas Wanke</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/unos-kongress-generalversammlung-2025/Thomas_Wanke-42783/viewimage?sectionId=1316" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>58</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Männlich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Wien</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Thomas Wanke, bin Tischlermeister und seit 40 Jahren mit Leidenschaft in meinem Beruf unterwegs. In bin in Wien geboren und aufgewachsen, bin verheiratet habe drei Kinder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Vater dreier Kinder und durch meine Selbstständigkeit habe ich gelernt mit diversen Veränderungen umzugehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgrund meiner Interessen und vielfältigen Tätigkeiten, Innung Wien, ASI (Normungsinstitut), Lehrabschluss- und Meisterprüfungen bin ich es gewohnt mich in verschiedensten Strukturen und Abläufe zurechtzufinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Etwas zu bewegen, umzusetzen, war immer schon Bestandteil meines Wesens, sodass ich auch hier mit Sicherheit- und Beharrlichkeit zum Erfolg des ganzen beitragen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beste Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Thomas Wanke</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 16:22:21 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Cornelia Pfeiffer-Janisch</title>
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                        <author>Cornelia Pfeiffer-Janisch</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/unos-kongress-generalversammlung-2025/Cornelia_Pfeiffer-Janisch-4010/viewimage?sectionId=1316" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>52</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Baden/Wien</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Über mich:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Cornelia Pfeiffer-Janisch – Unternehmerin, Netzwerkerin und leidenschaftliche Zukunftsgestalterin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor über 25 Jahren habe ich in Wien mein Unternehmen, die C&amp;C Agency, gegründet. Mit einer Vision, sehr viel Mut und dem festen Willen, etwas Eigenes aufzubauen. Seither habe ich mein Unternehmen durch zahlreiche stürmische Gewässer gesteuert: Bankenkrise, Corona-Pandemie, Personalengpässe, sich ständig ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen. Doch all das gehört zum Unternehmerinnenleben dazu. Und trotzdem – oder gerade deswegen – bin ich mit ganzem Herzen Unternehmerin geblieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich weiß, wie viel Kraft, Ausdauer und Entscheidungsfreude wir brauchen, um unsere Unternehmen langfristig erfolgreich zu führen. Ich weiß aber auch, wie wenig die Stimme von uns Selbstständigen gehört wird – obwohl wir das Rückgrat der heimischen Wirtschaft sind. Genau das möchte ich ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><span class="underline">Darum möchte ich kandidieren:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich für einen Sitz „weiteres Mitglied im Bundesvorstand“, weil ich aktiv mitgestalten möchte: für bessere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und mehr unternehmerische Freiheit. Ich setze mich dafür ein, dass Menschen mit innovativen Ideen leichter gründen können und dass langjährige Unternehmer:Innen die Anerkennung und Unterstützung erhalten, die sie verdienen. Ich bin der tiefen Überzeugung, dass Veränderung und Innovation entscheidend sind, um den sich stetig wandelnden Anforderungen unserer Wirtschaft und Gesellschaft gerecht zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Österreich brauchen wir wirtschaftsliberales Denken und Handeln in der Verwaltung und in der Mitte der Gesellschaft. Der Wirtschaftsstandort Österreich muß gestärkt werden, um unseren Wohlstand zu festigen. Dafür setze ich mich gerne ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als UNOS Mandatarin im Fachverband und in der Fachgruppe, sowie NEOS-Gemeinderätin bringe ich politische Erfahrung mit, einschließlich der Fähigkeit zur politischen Gesprächsführung und Vernetzung. Diese Erfahrung möchte ich im Bundesvorstand einbringen, um effektive Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Mutter, Unternehmerin und leidenschaftliche Netzwerkerin verbinde ich Perspektiven, die oft getrennt betrachtet werden – Familie und Wirtschaft, Empathie und Effizienz, Freiheit und Verantwortung. Ich bin überzeugt, dass wir durch Zusammenarbeit und innovative Ansätze die Herausforderungen unserer Zeit meistern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist an der Zeit, dass das Unternehmertum durch uns UNOS eine starke Stimme erhält. Und ich bin bereit, genau diese Stimme – als weiteres Mitglied des UNOS Bundesvorstand - zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam sind wir stark!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam können wir die Zukunft gestalten und die Rahmenbedingungen schaffen, die wir für ein erfolgreiches und nachhaltiges Unternehmertum / Wirtschaft benötigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Cornelia Pfeiffer-Janisch</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 16:20:46 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Veronika Kärle-Haid</title>
                        <link>https://antragsschmiede.neos.eu/unos-kongress-generalversammlung-2025/Veronika_Kaerle-Haid-19469</link>
                        <author>Veronika Kärle-Haid</author>
                        <guid>https://antragsschmiede.neos.eu/unos-kongress-generalversammlung-2025/Veronika_Kaerle-Haid-19469</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/unos-kongress-generalversammlung-2025/Veronika_Kaerle-Haid-19469/viewimage?sectionId=1316" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>36</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Rum</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist <strong>Veronika Kärle-Haid</strong>. Ich bin Unternehmerin in dritter Generation und leite das Familienunternehmen <strong>Haid Werbetechnik</strong>, das seit über 70 Jahren besteht. Mit Leidenschaft und Innovationsgeist entwickeln und fertigen wir, mit unseren 100 Mitarbeitenden in Österreich und Rumänien, Lichtwerbung, Schilder, sowie Digitaldrucke – von der Idee bis zum fertigen Produkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als zweifache Mutter von Kindern im Volksschulalter lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Innsbruck. Der Spagat zwischen Unternehmertum und Familie ist mir vertraut – und er ist eine Herausforderung, die viele Unternehmer:innen in Österreich betrifft. Gerade deshalb liegt mir die <strong>Vereinbarkeit von Beruf und Familie</strong> besonders am Herzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kandidiere für den Bundesvorstand der <strong>UNOS</strong>, weil ich gestalten und etwas bewegen möchte. Es ist mir wichtig, die Stimme eines mittelständischen Handwerksbetriebes einzubringen und den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Unternehmer:innen verdienen Wertschätzung, Gehör und eine Politik, die auf <strong>Sachlichkeit, Transparenz und langfristige Lösungen</strong> setzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Unternehmerin bin ich es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, pragmatische Entscheidungen zu treffen und Ideen in die Tat umzusetzen. Diese Haltung möchte ich in den Bundesvorstand einbringen. Gerade in herausfordernden Zeiten sehe ich es als unsere Aufgabe, <strong>mit Tatendrang und Mut die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln zu verbessern</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich freuen, meine Erfahrung, meine Perspektive und meinen Gestaltungswillen in die Arbeit des Bundesvorstands einzubringen – für ein starkes, innovatives und zukunftsorientiertes Unternehmertum in Österreich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 16:19:38 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Rebecca Gölles</title>
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                        <author>Rebecca Gölles</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/unos-kongress-generalversammlung-2025/Rebecca_Goelles-27784/viewimage?sectionId=1316" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>34</dd><dt>Geschlecht:</dt><dd>Weiblich</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Graz</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Über mich</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Rebecca Gölles, ich bin 34 Jahre alt und Unternehmerin aus Graz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach meinem Wirtschaftsstudium mit Stationen in Graz, den Niederlanden und Hongkong habe ich in England meinen Master in Entrepreneurship absolviert und bilde mich aktuell mit einem MBA in Nachhaltigkeitsmanagement weiter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2016 leite ich unser knapp 40 Jahre bestehendes Familienunternehmen in der Gastronomie in Graz mit rund 50 Mitarbeiter/innen. Unternehmertum bedeutet für mich Verantwortung, Leidenschaft und die Fähigkeit, Chancen aktiv zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben meiner Tätigkeit im eigenen Betrieb engagiere ich mich seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Funktionen: zunächst im Tourismusverband Stadt Graz, danach in der Erlebnisregion Graz. Aktuell bin ich Ausschussmitglied der Fachgruppe Gastronomie, der Regionalstelle Graz sowie des steirischen Wirtschaftsparlaments. Dieses Engagement erlaubt mir, die Anliegen von Unternehmer/innen, insbesondere von EPUs, KMUs und Tourismusbetrieben, direkt einzubringen und für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich brenne für Unternehmertum, Digitalisierung, Tourismus und Integration, vor allem in Bezug auf den Arbeitsmarkt. In meinem eigenen Betrieb durfte ich bereits viele echte Erfolgsgeschichten erleben, die zeigen, wie bereichernd und wertvoll gelungene Integration für Unternehmen und Gesellschaft ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Motto lautet: Efficiency is key.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Motivation zur Kandidatur für den UNOS-Bundesvorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Motivation, mich als erweitertes Vorstandsmitglied zu bewerben, ist geprägt von der Überzeugung, dass Österreich Unternehmertum erleichtern und nicht erschweren sollte. Gerade EPUs und KMUs sind das Rückgrat unserer Wirtschaft, dennoch kämpfen sie oft mit unnötiger Bürokratie, komplizierten Regelungen und einem Mangel an praxisnaher Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte mich einbringen, um Veränderung, Effizienz und Zusammenarbeit in den Mittelpunkt zu stellen. Strukturen müssen nicht verwaltet, sondern hinterfragt, modernisiert und digitalisiert werden. Als Vertreterin einer neuen Unternehmer/innen-Generation sehe ich es als meine Aufgabe, frische Perspektiven einzubringen und ein starkes Zeichen für mehr Mut zur Veränderung, für ein Miteinander und für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik zu setzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 16:18:01 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Leitantrag an die UNOS-Generalversammlung am 04.10.2025</title>
                        <link>https://antragsschmiede.neos.eu/unos-kongress-generalversammlung-2025/Leitantrag_an_die_UNOS-Generalversammlung_am_04_10_2025-48120</link>
                        <author>UNOS Erweiterter Vorstand (beschlossen am: 26.09.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1. Österreich am Wendepunkt: Handlungsbedarf für Wirtschaft und Wohlstand </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Österreich steht an einem Wendepunkt: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verschärft: Zwei Rezessionsjahre in Folge, steigende Lohnstückkosten, wachsende Abgaben und hohe Bürokratie belasten Unternehmen ebenso wie Arbeitskräfte. Internationale Vergleiche zeigen, dass wir im EU-Ranking zurückfallen, während andere Länder dynamisch aufholen und ihre Wettbewerbsposition ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Leitantrag zeigen wir, welche konkreten Hebel jetzt bewegt werden müssen, damit Österreich wieder zu den führenden Wirtschaftsstandorten Europas zählt. Unser Ziel ist ein starkes und produktives Österreich, das Wohlstand und Chancen für alle schafft – vom Friseursalon über die Marketingagentur bis zum Familienbetrieb und Industrieunternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2. Aktuelle Herausforderungen: Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die letzten Jahre haben die wirtschaftliche Dynamik unseres Landes gebremst. Inflation, hohe Energiepreise und eine komplexe Steuer- und Abgabenstruktur setzen Unternehmen unter Druck. Internationale Vergleichsstudien belegen: Österreich verliert an Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität und droht, den Anschluss an führende Wirtschaftsstandorte zu verpassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der WIFO-Konjunkturtest zeigt ein anhaltend pessimistisches Geschäftsklima: Der Saldo aus positiven und negativen Lageeinschätzungen liegt unter der Null-Linie. Diese Unsicherheit hemmt Investitionen und Wachstum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im internationalen Standortvergleich setzt sich dieser Trend fort: Im IMD-Ranking fiel Österreich von Platz 19 im Jahr 2021 auf Rang 26 im Jahr 2025 zurück. Zehn andere EU-Länder und die Schweiz liegen deutlich vor uns. Schwachpunkte zeigen sich besonders in der Effizienz der Verwaltung und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, also darin, wie gut Gesetze umgesetzt werden, wie produktiv Unternehmen arbeiten und wie stark das Wirtschaftswachstum ist. Die Infrastruktur schneidet mit Rang 14 dagegen vergleichsweise solide ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Entwicklungen zeigen deutlich: Österreich ist nach wie vor lebenswert und wohlhabend, doch die strukturelle Leistungsfähigkeit des Standorts nimmt ab. Gleichzeitig bestehen große Chancen: Wir verfügen über gut ausgebildete Fachkräfte, eine solide Infrastruktur und eine lange Tradition von Innovation und Unternehmertum. Wenn wir jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, können wir diese Stärken ausbauen und einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung einleiten – zum Vorteil aller, die hier arbeiten, unternehmen und leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>3. Unsere Vision für 2030: Österreich wird Top 10 Standort </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen ein Österreich, das in Europa wieder zur wirtschaftlichen Spitze gehört – ein Land, in dem sich Unternehmertum lohnt, Investitionen attraktiv sind und Innovationen nicht ausgebremst, sondern gezielt gefördert werden. Unser Anspruch ist klar: Österreich soll bis 2030 zu den zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften Europas zählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Vision bedeutet konkret: Wir wollen Lohnstückkosten und Bürokratiekosten wieder auf das Niveau der EU-27 zurückführen, Energiepreise wettbewerbsfähig gestalten und die strukturelle Effizienz der Verwaltung deutlich verbessern. Gleichzeitig soll Österreich resilient, innovativ und international wettbewerbsfähig sein, damit Unternehmen stärker investieren, wachsen und Arbeitsplätze sichern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die vorgeschlagenen Maßnahmen schaffen klare Rahmenbedingungen, erleichtern Investitionen, stärken die Eigenkapitalbasis und erhöhen die wirtschaftliche Handlungsspielräume der Unternehmen. Der Leitantrag liefert einen klaren Fahrplan, der Politik und Wirtschaft auf einen gemeinsamen Kurs bringt, um den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4. Wege zum wirtschaftlichen Erfolg – unsere Maßnahmen </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4.1 Faktor Arbeit steuerlich entlasten  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Steuer- und Abgabenlast auf den Faktor Arbeit ist international hoch – und in Österreich deutlich zu hoch. Die Lohnstückkosten steigen seit Jahren, während die Wettbewerbsfähigkeit gleichzeitig sinkt. Eine Entlastung des Faktors Arbeit ist daher dringend notwendig und eine der obersten Prioritäten für ein starkes Wirtschaftswachstum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Lohnnebenkosten senken</strong>: Die hohen Gesamtarbeits- und steigenden Lohnstückkosten zählen zu den größten Belastungen österreichischer Unternehmen. Hauptursache dafür sind die von den Betrieben zu tragenden Lohnnebenkosten. Im Vergleich von 22 EU- und OECD-Ländern lagen diese 2024durchschnittlich bei 17,2 % der Gesamtarbeitskosten für eine:n Erwerbstätige:n, in Österreich jedoch 21,6 %. Während die Nettolohnquote in der Vergleichsgruppe 57,9 % betrug, lag sie hierzulande nur bei 53,0 %. Der Unterschied erklärt sich fast ausschließlich durch die hohen Lohnnebenkosten. Wir fordern daher: </p><ul><li>Umgehende und ersatzlose Streichung des Dienstgeberbeitrags (DB) zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) in Höhe von 3,7 % </li><li><p>Abschaffung der Kommunalsteuer in Höhe von 3 % innerhalb der nächsten 3 Jahre</p></li><li><p>Komplette Abschaffung der Kammerumlage 2 („DZ“) in der Höhe von rund 0,31 bis 0,40 % (länderweise unterschiedlich)</p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Keine Lohnnebenkosten für geschäftsführende Gesellschafter</strong>: Derzeit werden für die Bezüge von wesentlich beteiligten Gesellschaftern (in der Regel ab 50 % Beteiligung) Lohnnebenkosten fällig, obwohl es sich um eine selbständige Tätigkeit handelt. Das ist widersprüchlich und belastet Betroffene mit rund 7 % ihres Bruttoeinkommens. Wir fordern daher die sofortige und ersatzlose Streichung dieser Regelung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Zuschläge für Überstunden sowie Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit vollständig steuer- und abgabenfrei stellen</strong>: Aktuell gelten für diese Zuschläge komplizierte Freibetrags- und Kontingentregelungen, die Unternehmen unnötig belasten. Wir fordern deren vollständige Steuer- und Abgabenfreiheit, um Leistung fair zu belohnen, Bürokratie abzubauen und Betriebe von administrativer Komplexität zu entlasten. Die künftige Regelung soll klar und einheitlich ausgestaltet sein:</p><ul><li><p>Keine Lohnsteuer auf alle genannten Zuschläge</p></li><li><p>Kein Sozialversicherungsbeitrag auf Dienstnehmerseite</p></li><li><p>Kein Sozialversicherungsbeitrag auf Dienstgeberseite sowie keinerlei sonstige Lohnnebenkosten (DB, DZ, Kommunalsteuer)</p></li><li><p>Diese Steuer- und Abgabenbefreiung soll unabhängig davon gelten, ob die Überstunden in Freizeit oder in Geld abgegolten werden. </p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Dauerhafte Mitarbeitendenprämie von EUR 3.000</strong>: Die aktuell befristete Regelung über eine steuerfreie Mitarbeitendenprämie ist auszuweiten. Wir fordern eine dauerhafte, steuer- und abgabenfreie Prämie pro Mitarbeitenden in der Höhe von EUR 3.000, analog zu der vorübergehend eingeführten Teuerungsprämie 2022 und 2023. Das schafft Planungssicherheit für Unternehmen und ist ein wirksames Instrument, um Leistung zu honorieren und Fachkräfte zu binden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Flat-Tax für Arbeit in der Pension</strong>: Unternehmer:innen, die auch nach Antritt ihrer Pension weiter gewerblich tätig sind, leisten einen wertvollen Beitrag für Wirtschaft und Beschäftigung. Ihr Erwerbseinkommen soll daher – analog zur geplanten Regelung für Arbeitnehmer:innen im Regierungsprogramm - mit 25 % endbesteuert werden. Damit wird Weiterarbeiten nach der Pension attraktiver.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>One-Stop-Payment für lohnbezogene Abgaben</strong>: Derzeit müssen Unternehmen für lohnbezogene Abgaben bis zu sechs Überweisungen leisten – ein unnötiger bürokratischer Aufwand, der Zeit und Ressourcen bindet. Wir fordern ein zentrales Abgabenkonto, auf dem alle Steuern und Abgaben zusammengeführt werden. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Unternehmen die Buchhaltung für die staatliche Verwaltung übernehmen müssen. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3> <strong>4.2 Arbeitsvolumen und -effizienz in den Unternehmen steigern  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um Österreich als starken Wirtschaftsstandort zu sichern und weiter auszubauen, müssen wir die Produktivität und das Arbeitsvolumen nachhaltig steigern. Unser Ziel ist es, die Beschäftigung zu erhöhen und das jährliche Arbeitsvolumen je Beschäftigtem von derzeit 1.432 Stunden auf das Schweizer Niveau von 1.532 Stunden anzuheben. Nur so können wir international wettbewerbsfähig bleiben und Wachstumspotenziale ausschöpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Feiertage reduzieren</strong>: Mit derzeit 13 gesetzlichen, bundesweiten Feiertagen liegt Österreich nach Malta (14) an der EU-Spitze. Dänemark und die Niederlande zum Beispiel kommen mit 9 Feiertagen aus. Das bedeutet für heimische Betriebe jährlich erhebliche Produktivitätsverluste. Wir fordern daher:</p><ul><li><p>Reduzierung der Zahl der gesetzlichen Feiertage auf den EU-Durchschnitt</p></li><li><p>Abschaffung zusätzlicher Landesfeiertage, die nur bestimmten Berufsgruppen wie Landesbediensteten dienstfrei gewährt werden, wie der Leopoldi-Tag in Niederösterreich (15.11.) oder der Josefi-Tag (19.03.) in mehreren Bundesländern. </p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Entgelt im Krankenstand fair gestalten</strong>: In Österreich trägt der Arbeitgeber ab dem ersten Krankenstandstag zunächst die vollen Kosten eines Krankenstandes. Das belastet insbesondere klein- und mittelständische Betriebe. Wir fordern daher:</p><ul><li><p>Einführung eines „Karenztages“: Am ersten Tag eines Krankenstandes erfolgt keine Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, alternativ übernimmt die Krankenversicherung. Vergleichbare Modelle mit bis zu drei Karenztagen (“waiting days”) gibt es in der Schweiz und in den Niederlanden.</p></li><li><p>Antragslose Refundierung ab dem 11. Krankenstandstag: Für Unternehmen bis 50 Mitarbeitende sollen die vollen Personalkosten durch die Krankenkasse innerhalb von 4 Wochen rückerstattet werden.</p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4.3 Arbeitskraft mobilisieren und den Zugang zum Arbeitsmarkt fördern  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Arbeitskräftemangel zählt zu den größten Wachstumsbremsen Österreichs. Laut einer Befragung von über 5.000 Unternehmen im Auftrag der Wirtschaftskammer sind 82 % direkt davon betroffen. Damit gehen erhebliche Wertschöpfungs- und Wachstumspotenziale verloren. Ziel ist es, mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen, vorhandene Potenziale zu mobilisieren und Hürden beim Zugang zum Arbeitsmarkt abzubauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p> </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem 1. Lebensjahr</strong>: Österreich liegt bei der Kinderbetreuung deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Während EU-weit 37,5 % aller Kinder unter 3 Jahren eine formale Kinderbetreuungseinrichtung besuchen, sind es hierzulande nur 24,1 %. Beim EU-Spitzenreiter Niederlande sind 73,3 % (alle Werte 2023). Wir fordern daher den sofortigen, flächendeckenden und qualitätsvollen Ausbau der Kinderbetreuung ab dem 1. Lebensjahr, der durch einen Rechtsanspruch abgesichert wird. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Volle steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten und Kosten der Haushaltsführung</strong>: Kinderbetreuungskosten sowie Kosten für Unterstützung im Haushalt sollen voll steuerlich absetzbar sein. Das erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer und bringt einen positiven Nebeneffekt: Viele bisher inoffiziell Beschäftigte würden in reguläre Beschäftigungsverhältnisse übergeführt werden. Diese Maßnahme hätte somit einen hohen Selbstfinanzierungsgrad. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Arbeitslosenversicherung mit stärkerem Mobilisierungsanreiz</strong>:</p><ul><li><p>Einführung eines degressiven Arbeitslosengeldes statt des bisherigen Pauschalmodells (rund 55% des letzten Nettobezugs über die gesamte Dauer der Arbeitslosigkeit). Beispiel in Belgien: In den ersten 3 Monaten liegt dieses bei 65 %, danach sinkt es in mehreren Stufen bis auf 40 %. </p></li><li><p>Förderung regionaler Mobilität: Offene Stellen sind ungleich verteilt (z.B. Oberösterreich: 2,6%, Wien 1,7%). Wir fordern einen AMS-Mobilitätsbonus für Menschen, die einen Job annehmen, der 200 km oder mehr von ihrem Hauptwohnsitz entfernt ist. Weiters fordern wir die verstärkte steuerliche Begünstigung von Dienstwohnungen. </p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Rot-Weiß-Rot-Karte ausbauen und Verfahren beschleunigen</strong>: Die RWR-Karte hat viel Erfolgspotenzial, um einen Beitrag zur Behebung des Arbeitskräftemangels in Österreich zu leisten. Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind weiter auszubauen, Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen: </p><ul><li><p>Die RWR-Karte soll auch für Unternehmen anwendbar sein, die Arbeitskräfte aus Drittstaaten anderen Unternehmen überlassen. </p></li><li><p>Öffnung für volljährige Lehrlinge. </p></li><li><p>Genehmigte Anträge sollten auch auf andere Personen mit gleicher Qualifikation übertragen werden können. </p></li><li><p>Der Sprachnachweis ist abzuschaffen (wie z.B. in Dänemark). </p></li><li><p>Übernahme der deutschen Westbalkanregelung für vereinfachte Beschäftigung von Menschen aus Albanien, Bosnien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien. </p></li><li><p>Abwicklung des gesamten Verfahrens über ein E-AMS-Konto</p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Senioritätsprinzip in Kollektivverträgen reformieren</strong>: In vielen Kollektivverträgen steigen die Mindesteinkommen stark mit dem Dienstalter. Beispiel Handelskollektivvertrag: In einer mittleren Qualifikationsstufe (E) beträgt das monatliche Mindest-Bruttogehalt für Berufseinsteiger:innen EUR 2.471, ab dem 13. Berufsjahr liegt es bei EUR 3.351,00, also um 36 % höher. Diese verpflichtende, einzelvertraglich nicht zu ändernde Bestimmung belastet Unternehmen und erschwert die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmer:innen.  Lösung: Altersbedingte Steigerungen reduzieren und die Gehaltskurven abflachen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4.4 Energiekosten senken  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Steigende Energiekosten zählen zu den größten Kostentreibern österreichischer Betriebe, treiben die Inflation an und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Um dem Kostendruck effektiv zu begegnen und ein stabiles marktwirtschaftliches Umfeld zu schaffen, braucht es strukturelle Reformen: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Privatisierung von Energieversorgungsunternehmen (EVUs) und Nutzung der Erlöse für den Netzausbau</strong>:  Der Ausbau der Energie- und insbesondere der Stromnetze ist essenziell für die Energiewende und die Wettbewerbsfähigkeit. Anstatt Kunden zu belasten oder Sondersteuern einzuführen, sollten EVUs zumindest teilweise privatisiert und der Erlös für den Netzausbau genutzt werden. Gleichzeitig braucht es mehr Wettbewerb: Neben Privatisierungen ist auch die Auflösung wechselseitiger Beteiligungen erforderlich, um Marktöffnung, Investitionen und Innovation zu fördern. Dies wurde auch in einer Analyse der Bundeswettbewerbsbehörde festgestellt. Beispiele wie das Vereinigte Königreich zeigen, dass Privatisierungen den Markt geöffnet und Investitionen in die Infrastruktur erleichtert haben. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4.5 Bürokratie abbauen  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Überbordende Bürokratie ist zu einem der größten Standortnachteile Österreichs geworden. Lange Verfahren, doppelte Berichtspflichten und uneinheitliche Verwaltungspraxis rauben Unternehmen wertvolle Zeit und hemmen ihre Innovationskraft. Besonders betroffen sind Klein- und Mittelbetriebe: Laut einer Studie der WKÖ verlieren sie wöchentlich durchschnittlich 19,3 Stunden – fast 2,5 Arbeitstage – durch bürokratischen Aufwand. Ziel ist es, mit folgenden Maßnahmen die Betriebe spürbar zu entlasten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Betriebsanlagenrecht flexibilisieren und beschleunigen</strong>: Eine deutliche Ausweitung der Genehmigungsfreistellungsverordnung, um Verfahren zu beschleunigen und Betriebsanlagengenehmigungen zu vereinfachen. Zum Beispiel könnten Fitness-Center in den Freistellungs-Katalog aufgenommen werden. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Bestandsschutz bei bestehenden Anlagen stärken</strong>: Der derzeitige Vorrang von Anrainerrechten führt dazu, dass Betriebe nachträglich teure Umbauten durchführen müssen – auch wenn die Anlage davor jahrelang unbeanstandet bestand. Zwar gibt es für zugezogene Nachbarn mit § 79 Abs 2 GewO eine eigene Regelung mit erhöhten Hemmschwellen (Gefährdung von Leben und Gesundheit oder beträchtliche Belastung). Doch diese Regelung ist zu unbestimmt und wird von Behörden oft zu extensiv ausgelegt. Wir fordern daher die Evaluierung dieses Tatbestandes und gegebenenfalls eine Neuregelung, die den Bestandsschutz bestehender Anlagen eindeutig sicherstellt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Doppelte Berichtspflichten reduzieren</strong>:  Viele Betriebe müssen trotz vorhandener digitaler Systeme weiterhin analoge Aufzeichnungen führen – von Wasserwertmessungen im Hallenbad bis zu händischen Gästemeldungen. Wir fordern die vollständige Anerkennung digitaler Dokumentationen, den Abbau überholter Berichtspflichten und rufen die Bundesregierung auf, sich dafür auch auf europäischer Ebene einzusetzen. <br>
Weiters fordern wir die Verwirklichung des „Once-Only-Prinzips“, so dass Meldungen an öffentliche Stellen nur einmal vorgenommen werden müssen und eine Weiterleitung der betroffenen Informationen innerhalb der öffentlichen Verwaltung erfolgt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Einheitliche Vollziehung von Bundesrecht sicherstellen</strong>: Die Vollziehung von Bundesgesetzen erfolgt vielfach in mittelbarer Bundesverwaltung durch Landesbehörden. Dabei kommt es z. B. im Gewerberecht, beim Berufszugang oder im Betriebsanlagenrecht zu erheblichen Unterschieden in der Verwaltungspraxis. Der Bund kommt seiner Koordinierungsaufgabe bislang nicht ausreichend nach, wie auch der Rechnungshof bereits kritisiert hat. Wir fordern eine einheitliche Vollziehung durch klarstellende Richtlinien und Erlässe, aber auch eine zentrale Datenerhebung und Auswertung auf Bundesebene. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4.6 Freien Handel fördern – innen und außen  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Überregulierung im Inland und Zurückhaltung bei internationalen Abkommen schwächen unseren Wirtschaftsstandort. Während Nachbarländer mit liberaleren Ladenöffnungszeiten und einer größeren Offenheit im Außenhandel zusätzliche Marktchancen nutzen, verliert Österreich Kaufkraft und Wettbewerbsfähigkeit. Um Betrieben mehr Freiheit zu geben und gleichzeitig neue Wachstumsimpulse zu setzen, braucht es entschlossene Schritte. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit den folgenden Maßnahmen kann dies erreicht werden: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Freigabe der Ladenöffnungszeiten</strong>: Aktuell gibt es ein kompliziertes Regelungsgeflecht mit einem bundesweiten Öffnungszeitengesetz und zusätzlichen Öffnungszeitenverordnungen je Bundesland, die zum Beispiel lange Gemeindelisten mit unterschiedlichen Detailregeln vorsehen. Warum so kompliziert? In Ländern wie Tschechien, Ungarn, Polen, Schweden und Finnland gibt es keine vergleichbaren gesetzlichen Regelungen. Wir fordern daher die ersatzlose Streichung aller Öffnungszeiten-Regeln. Jede:r Unternehmer:in soll selbst entscheiden, wann und wie lange er/sie aufsperrt. Dies bringt folgende Vorteile mit sich: </p><ul><li><p>Mehrgeschäft mit Tourist:innen, insbesondere an Sonntagen </p></li><li><p>Vermeidung von Kaufkraftabfluss, vor allem in Grenzgebieten (Tschechien, Ungarn) </p></li><li><p>Rückgewinnung von Marktanteilen von globalen Online-Plattformen </p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Klares Bekenntnis für den internationalen Freihandel</strong>: In der jüngeren Vergangenheit zählte Österreich bei neuen Freihandelsabkommen eher zu den Bremsern in der EU. Andere Länder wie Deutschland oder Spanien sind hier deutlich aufgeschlossener. Gerade in der aktuellen Lage braucht es neue Impulse, um nach innen Optimismus und nach außen Stärke zu signalisieren. Wir fordern daher, dass sich die österreichische Bundesregierung, die Sozialpartner und alle anderen relevanten politischen Kräfte klar positiv zum EU-Mercosur-Abkommen sowie zu weiteren möglichen Abkommen mit z. B. Mexiko, Indien oder Indonesien positionieren und den Abschluss bzw. die Verhandlung dieser Abkommen mit allen Mitteln fördern. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4.7 Investitionen fördern, Wachstum ankurbeln  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Standort verliert international an Attraktivität, weil Investitionen erschwert, Beteiligungen unattraktiv und der Kapitalmarkt unterentwickelt sind. Wer Wohlstand und Arbeitsplätze sichern will, muss Eigenkapital stärken, private Vorsorge erleichtern und Investitionen in Innovation fördern. Ziel ist es, Kapital zu mobilisieren, Finanzierungsoptionen zu erweitern und Österreich zu einem attraktiven Investitionsstandort zu entwickeln. </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem folgenden Maßnahmenpaket wird dies möglich: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Steuerfreiheit für nicht entnommene Gewinne</strong>: Die Selbstfinanzierungskraft von Unternehmen muss gestärkt werden, um Investitionen zu fördern. Denn der Zugang zu Fremdkapital ist für KMU deutlich schwieriger geworden. In Deutschland gibt es beispielsweise eine Thesaurierungsbegünstigung, auf Grund derer einbehaltene Gewinne günstiger versteuert werden als entnommene. Wir fordern daher: </p><ul><li><p>Gänzliche Steuerbefreiung von nicht entnommenen Gewinnen für Unternehmen aller Rechtsformen (Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften) </p></li><li><p>Entwicklung geeigneter steuerlicher und/oder finanztechnischer Instrumente für Einzelunternehmen und Personengesellschaften, um dies zu ermöglichen </p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Einführung einer Superabschreibung</strong>: Um Investitionen in Digitalisierung und Klimatechnologien attraktiver zu machen, fordern wir eine Superabschreibung. Die jährliche Obergrenze der degressiven Abschreibung soll von derzeit 30 Prozent auf 50 Prozent erhöht werden. Unternehmen sollen einen großen Teil ihrer Investitionskosten bereits in den ersten Jahren steuerlich geltend machen können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Abschaffung der KESt auf Kursgewinne</strong>: Mit einer Behaltefrist von einem Jahr sollen Kursgewinne von der Kapitalertragsteuer befreit werden. In der Schweiz sind Kursgewinne beispielsweise steuerfrei gestellt – langfristiges Sparen wird dadurch begünstigt. Damit schaffen wir Anreize für private Altersvorsorge, erleichtern jungen Menschen den Vermögensaufbau und stärken die Aktienkultur in Österreich. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Investitions-Schub im Wohnbau durch „Raussanieren“</strong>: Eigentümer:innen von Mehrfamilienhäusern im Altbau soll es möglich sein, durch Sanierungsmaßnahmen nicht mehr dem Richtwertsystem zu unterliegen und dadurch höhere Mieten veranschlagen zu können. Die Zielwerte für den dadurch erreichten Sanierungseffekt sind so zu definieren, dass diese technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll sind (z.B. Energiewertreduktion um 20 %).</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>4.8 Unternehmer:in sein erleichtern und fördern  </strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer in Österreich ein Unternehmen gründen oder führen möchte, stößt noch immer auf unnötige Hürden, hohe Kosten und komplizierte Verfahren. Damit Unternehmertum nicht ausgebremst, sondern gezielt gestärkt wird, braucht es einfachere Gründungen, bessere Finanzierungsmöglichkeiten und wirksame Unterstützung in Krisensituationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesen Maßnahmen erleichtern wir Unternehmertum und fördern neue Chancen: </p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Fast-Lane für Unternehmensgründungen</strong>: Standardgründungen sollen durch ein einziges Formular möglich sein - handelsrechtlich, gewerberechtlich und steuerlich (Steuer- und UID-Nummer). Wir fordern einen echten „One Stop – One Shop“, damit Gründer:innen alle Behördengänge zentral und digital erledigen können. Länder wie Estland oder Neuseeland zeigen, dass digitale Gründungen bereits innerhalb weniger Stunden möglich sind. Folgende weitere Maßnahmen erleichtern die Gründung zusätzlich: </p><ul><li><p>Abschaffung von Notariatsakten für Standardgründungen. Viele Gründungsschritte sind heute noch an persönliche Notariatsakte gebunden. Wir fordern, dass die digitale Signatur als qualifizierte Schriftform für Standardgründungen rechtlich anerkannt wird, damit Gründer:innen Zeit und Kosten sparen können. </p></li><li><p>„In English, please“. Unternehmensgründungen und Beteiligungen sollen künftig auch vollständig auf Englisch möglich sein – einschließlich der Gesellschaftsverträge und relevanter Unterlagen. Die zuständigen Mitarbeitenden sind dafür entsprechend zu qualifizieren. Damit wird Österreich international anschlussfähig, senkt Markteintrittsbarrieren für Investoren und erleichtert die Expansion heimischer Start-ups. </p></li></ul></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Praxisnahes Wagniskapitalgesetz schaffen</strong>: Österreich liegt bei Venture Capital deutlich hinter dem EU-Durchschnitt – nur 0,02 % des BIP gegenüber 0,06 % im EU-Schnitt. Wir fordern ein praxisnahes Wagniskapitalgesetz nach internationalen Standards, ergänzt durch einen staatlich koordinierten Dachfonds nach dänischem Vorbild („Vaekstfonden“), der privates und institutionelles Kapital bündelt und gezielt in Start-ups investiert. So werden zusätzliche Finanzierungsoptionen geschaffen und zugleich Innovation sowie Beschäftigung gestärkt. </p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5. Fazit: Wege zum Aufschwung: Produktivität, Wachstum und Chancen </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser Leitantrag ist mehr als eine Sammlung von Forderungen – er ist ein konkreter Fahrplan für eine produktivere und wettbewerbsfähigere Wirtschaft in Österreich. Jede vorgeschlagene Maßnahme zielt darauf ab, Produktivität zu steigern, Unternehmen zu entlasten und den Wirtschaftsstandort zu stärken – damit Österreich wieder vorne mitspielt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir laden die Politik ein, gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern dieses Landes die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Investitionen, Innovationen und Beschäftigung wieder wachsen können. Österreich verfügt über das Potenzial, zu einem der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Europas zu werden. Jetzt ist die Zeit, die richtigen Weichen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu stellen – damit Betriebe von heute die Erfolgsgeschichten von morgen schreiben können.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Österreich steht an einem Wendepunkt: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verschärft: Zwei Rezessionsjahre in Folge, steigende Lohnstückkosten, wachsende Abgaben und hohe Bürokratie belasten Unternehmen ebenso wie Arbeitskräfte. Internationale Vergleiche zeigen, dass wir im EU-Ranking zurückfallen, während andere Länder dynamisch aufholen und ihre Wettbewerbsposition ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit diesem Leitantrag zeigen wir, welche konkreten Hebel jetzt bewegt werden müssen, damit Österreich wieder zu den führenden Wirtschaftsstandorten Europas zählt. Unser Ziel ist ein starkes und produktives Österreich, das Wohlstand und Chancen für alle schafft – vom Friseursalon über die Marketingagentur bis zum Familienbetrieb und Industrieunternehmen.</p></div></div><h2>PDF-Upload</h2><iframe class="pdfViewer" src="/unos-kongress-generalversammlung-2025/Leitantrag_an_die_UNOS-Generalversammlung_am_04_10_2025-48120/embeddedpdf?file=%2Funos-kongress-generalversammlung-2025%2FLeitantrag_an_die_UNOS-Generalversammlung_am_04_10_2025-48120%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1306"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 12:48:08 +0000</pubDate>
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