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            <title>Landesmitgliederversammlung NEOS Tirol am 10.03.2023: Anträge</title>
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                <title>Landesmitgliederversammlung NEOS Tirol am 10.03.2023: Anträge</title>
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                        <title>Positionspapier: Wirtschaft und Umwelt verbinden</title>
                        <link>https://antragsschmiede.neos.eu/lmv_tir_230310/Positionspapier_Wirtschaft_und_Umwelt_verbinden-47621</link>
                        <author>Dominik Oberhofer</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Herausforderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Gerade wir<br>
in Tirol spüren die Auswirkungen der Erderwärmung: heiße Sommer lassen unsere Gletscher schmelzen und schneearme Winter setzen dem Wintertourismus kräftig zu. Es ist höchste Zeit, die Politik der leeren Ankündigungen zu beenden. Es muss uns gelingen, Wirtschaft und Umwelt zu verbinden. Die Energiewende muss gelingen. Sonne, Wasser, Wind, Biomasse und Geothermie - wir haben in Tirol alle Voraussetzungen, ein El Dorado der erneuerbaren Energien zu werden! Dafür braucht es aber neue und innovative Ideen, die nicht nur die Umwelt schützen und uns energieautonom machen, sondern auch unsere heimische Wirtschaft und Industrie stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Vision:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tirol ist dank eines ausgeglichenen Energie-Mix aus Wasser, Wind, Sonne, Biomasse und Erdwärme energieunabhängig. Der stetige Ausbau des Öffentlichen Verkehrsnetz ist weit vorangeschritten. Die Busse werden mit umweltfreundlichem Wasserstoff betrieben. Unsere Gäste reisen mit dem Zug an und gelangen klimafreundlich bis an ihren Urlaubsort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Tiroler Gemeinden stellen sich den Herausforderungen des Klimawandels an vorderster Front. Sie haben ihre Heizsysteme auf nachhaltige Energien umgestellt und betreiben ihre Fuhrparks emissionsfrei. Sie sind Mitglieder im e5 Programm für eine klimafreundliche Gemeinde. Durch den Zusammenschluss in Energiegemeinschaften werden Synergien genutzt und eine gemeinsame nachhaltige Energieversorgung gewährleistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Wirtschaft hat vom Wandel profitiert, denn innovative Unternehmer<br>
exportieren ihre Produkte, wie beispielsweise Windräder oder Wasserkraftturbinen<br>
in die ganze Welt. Internationale Firmen haben Tirol als Standort für innovative<br>
und umweltfreundliche Unternehmen entdeckt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Leitlinien und Maßnahmen:</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Auf alle erneuerbaren Energien setzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tirol bietet die besten Voraussetzungen um mit einem Energie-Mix aus Wasser, Wind, Sonne, Biomasse und Erdwärme komplett energieunabhängig zu werden. Die so wichtige Energiewende wird nur gelingen, wenn diese Ressourcen auch rasch und flächendeckend genutzt werden. Durch den Bau von Windrädern in Skigebieten können diese<br>
energieautonom betrieben werden. Die für den Bau von Windrädern notwendige<br>
Windmessung muss finanziell gefördert werden, um Anreize für den Bau zu<br>
schaffen. Die Beeinträchtigung bestimmter Interessen des Naturschutzes (wie<br>
jener des Landschaftsbildes) darf nicht per se zur Versagung einer<br>
naturschutzrechtlichen Bewilligung für alternative Energiequellen führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Bürokratie abbauen und Genehmigungsverfahren beschleunigen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bürokratischen Hürden und Verfahren bremsen den Umstieg auf erneuerbare<br>
Energien gewaltig. In Tirol sind in den Wasserkraftwerken veraltete Turbinen im<br>
Einsatz, da der Einbau von neuen ein behördlicher und gerichtlicher<br>
Spießrutenlauf ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neue Wasserkraftwerke werden nicht gebaut, da die Verfahren Jahre dauern. Für<br>
Windkraftanlagen gibt es noch gar kein Genehmigungsverfahren und auch bei der<br>
Installation von Photovoltaikanalagen scheitert es immer wieder an den<br>
komplizierten Genehmigungen. Mit Blick auf die immer weiter voranschreitende<br>
Klimakatastrophe und auch der Wirtschaftlichkeit, ist es wichtig, dass<br>
erneuerbare Energieprojekte rasch und einfach umgesetzt werden können, anstatt<br>
Ressourcen in überbordende Bürokratie investieren zu müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Mit innovativen, heimischen Unternehmen die Energiewende schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Tirol gibt es unzählige Unternehmen, mit deren innovativen Ideen und Know-How<br>
die Energiewende geschafft werden kann. So werden bei uns Windräder für<br>
Skigebiete und moderne, leistungsstarke Turbinen für Wasserkraftwerke produziert<br>
und dann ins Ausland exportiert. Zusätzlich gibt es viele kleinere, vor allem im<br>
technologischen Bereich angesiedelte, Unternehmen, die mit individuellen und<br>
maßgeschneiderten Lösungen Abläufe energieeffizienter gestalten. Man muss dieses<br>
große Potenzial aber auch nutzen und mutig neue Wege beschreiten, anstatt zu<br>
versuchen mit veralteten Konzepten die neuen Herausforderungen zu lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Netzanschlüsse und-ausbau beschleunigen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Netzausbau und schnelle Anschlüsse scheitert die Energiewende. Deshalb gilt<br>
es hier für Tempo und Transparenz zu sorgen: Netzgebühren müssen zweckmäßig für<br>
einen schnellen Netzausbau eingesetzt werden, anstatt im Landesbudget zu<br>
versickern. Die Tiroler Energieversorger müssen erneuerbare Energieerzeuger so schnell wie möglich ans Netz anschließen und dafür eine gemeinsame, unternehmensübergreifende Strategie erarbeitet werden. Zusätzlich müssen auch alle anderen Kommunalbetriebe sowie Betriebe (mit Abwärme etc.) bei diesem Vorhaben inkludiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Ausbau und Umrüstung des ÖPNV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs wirkt sich nicht nur positiv auf den<br>
Emissionsausstoß, sondern auch auf die Verkehrsbelastung im Allgemeinen aus.<br>
Zusätzlich zu diesem Ausbau muss auch ein Umrüsten der öffentlichen<br>
Verkehrsmittel auf Elektro- und Wasserantrieb einhergehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer „Klimasünder“ ist in Tirol der An- und Abreiseverkehr von<br>
Urlauber:innen. Die Konsument:innen werden in Zukunft immer umweltbewusster,<br>
auch bei der Urlaubsplanung. Daher muss sich die Politik dafür einsetzen, dass<br>
die Fernzugverbindungen massiv ausgebaut und beworben wird, um für Menschen die<br>
öffentliche Anreise mit der Bahn nach Tirol zu attraktiveren. Damit das gelingt,<br>
muss auch die sogenannte „letzte Meile“, vor allem in die touristischen<br>
Seitentäler, besser ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Energiewende braucht Fachkräfte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Egal, ob bei der Installation von Wärmepumpen, bei der Montage von PV-Anlagen,<br>
beim Verlegen von Erdkabeln oder beim Bau von Wind- und Wasserkraftwerken: Fast<br>
alle Unternehmen klagen über einen Mangel an geeignetem Fachpersonal, während<br>
Kund:innen monatelang auf wichtige Sanierungen oder den Ersatz ihrer Gasheizung<br>
warten müssen. Die Politik muss eine Ausbildungsoffensive für Fachkräfte<br>
starten und durch eine Koordination aller Bildungseinrichtungen (Berufsschulen, Universitäten und Fachhochschulen, WIFI, BFI), bei der jede Institution ihre Stärken ausspielen kann, treffsicher agieren. Weiters werden v.a. Mitarbeiter:innen in der Montage gesucht, hier gilt es geeignete Umschulungsprogramme zu initiieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. E-Ladeinfrastruktur ausbauen und vereinheitlichen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder der in Tirol einmal mit einem Elektroauto eine weitere Strecke<br>
zurückgelegt hat weiß, dass die Infrastruktur von E-Ladestationen noch in den<br>
Kinderschuhen steckt. Es fehlt nicht nur an einer flächendeckenden Infrastruktur<br>
an Lademöglichkeiten, sondern auch an einem einheitlichen Bezahlsystem und an einer transparenten Kostendarstellung für diese Stationen. Zurzeit braucht man je nach Anbieter verschiedene Apps oder Karten, um das Fahrzeug überhaupt aufzuladen und bezahlt je nach Anbieter unterschiedlich viel. Ein weitaus größeres Problem ist aber, dass es noch immer zu wenige Schnellladestationen gibt, die die Batterien innerhalb von wenigen Minuten aufladen. Solche wären aber essentiell, damit sich die Anschaffung eines Elektro-Autos im Vergleich zu einem Benziner überhaupt lohnt. Hier braucht es vor allem schnellere und einfacherer Genehmigungsverfahren und den Abbau von bürokratischen Hürden für die Errichtung von Ladestationen, damit die Ladeinfrastruktur mit dem Anstieg an Neuanmeldungen von Elektro-Autos Schritt halten kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Gemeindekooperationen und Bürger:innenbeteiligung vorantreiben </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umweltschutz beginnt in der Gemeinde und den Bürger:innen! Durch Kooperationen zwischen Gemeinden können viele Synergien genutzt werden, die sich positiv auf den Umweltschutz und auf die Gemeindefinanzen auswirken. Durch Ermöglichung von Bürgerbeteiligung und Schwarmfinanzierung ermöglicht man rasch die Energiewende. Die Landespolitik muss diese Kooperationen aktiv und finanziell unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem im Bereich der Gewerbeflächen, die zukünftig verstärkt gemeinsam<br>
genutzt werden sollen. Dabei soll schlussendlich die Kommunalsteuer über die<br>
beteiligten Gemeinden geteilt wird. Das führt dazu, dass die Gemeinden weniger<br>
Steuergeld in Infrastruktur (Straßen, Kanal, ÖPNV etc.) investieren muss und<br>
viel weniger Flächen verbraucht, weil nicht jede Gemeinde ihre eigenen, neuen,<br>
Gewerbeflächen widmen müsste. Dadurch kann einer sinnlosen, großflächigen<br>
Bodenversiegelung entgegengewirkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch durch den Zusammenschluss zu Energiegemeinschaften (EEG) können Gemeinden<br>
gemeinsame Ressourcen nutzen und davon profitieren. Eine EEG darf Energie<br>
(Strom, Wärme oder Gas) aus erneuerbaren Quellen erzeugen, speichern,<br>
verbrauchen und verkaufen. So können sich auch die Kosten und Investitionen<br>
geteilt werden und dadurch werden Anreize geschaffen, erneuerbare Energiequellen<br>
auch auf Gemeindeebene auszubauen und zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Künstliche Intelligenz (KI) für Umweltschutz nutzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren hat sich die künstliche Intelligenz (KI) rasant<br>
weiterentwickelt und kommt schon in vielen Bereichen zum Einsatz. Die<br>
Digitalisierung macht auch vor dem Umweltbereich nicht Halt und man muss die<br>
Zeichen der Zeit erkennen und sich die Weiterentwicklungen der KI zu Nutze<br>
machen. Dadurch können viele Abläufe, Überprüfungen und Steuerungen vereinfacht<br>
und automatisiert werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und reichen<br>
beispielsweise von KI-basierter Überwachung von Emissionen, genaueren<br>
Vorhersagen von und Warnungen vor Naturkatastrophen oder gesteuerten<br>
Ampelanlagen, um den Verkehrsfluss zu optimieren und die Verkehrssicherheit zu<br>
erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einsatzmöglichkeiten der KI ist schier grenzenlos, auch im Bereich des<br>
Umweltschutzes. Es braucht allerdings mutige und weitsichtige politische<br>
Entscheidungen, damit diese Technologie auch zielgerecht zum Einsatz kommt</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>PDF-Upload</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Feb 2023 17:57:31 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Positionspapier: Wirtschaft und Umwelt verbinden</title>
                        <link>https://antragsschmiede.neos.eu/lmv_tir_230310/motion/291</link>
                        <author>Dominik Oberhofer</author>
                        <guid>https://antragsschmiede.neos.eu/lmv_tir_230310/motion/291</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Herausforderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Gerade wir in Tirol spüren die Auswirkungen der Erderwärmung ganz besonders: heiße Sommer lassen unsere Gletscher schmelzen und schneearme Winter setzen dem für uns so wichtigen Wintertourismus kräftig zu. Es ist höchste Zeit, die Politik der leeren Ankündigungen zu beenden. Es muss uns gelingen, Wirtschaft und Umwelt zu verbinden. Und auch bei der Energiewende muss endlich etwas weitergehen. Sonne, Wasser, Wind - Wir haben in Tirol alle Voraussetzungen, um ein El Dorado der erneuerbaren Energien zu werden! Dafür braucht es aber neue und innovative Ideen, die nicht nur die Umwelt schützen und uns energieautonom machen, sondern auch unsere heimische Wirtschaft und Industrie stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Vision:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tirol ist dank eines ausgeglichenen Mix aus Wasser- Wind- und Sonnenenergie energieautonom. Durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist keine Tirolerin und kein Tiroler mehr auf ein Auto angewiesen. Die Busse werden mit umweltfreundlichem Wasserstoff betrieben und das Netz an E-Ladestationen ist landesweit so dicht, dass sich die Anschaffung eines Elektroautos für jede:n lohnt. Unsere Gäste reisen im Sommer wie im Winter größtenteils mit dem Zug an und gelangen klimafreundlich bis an ihren Urlaubsort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Tiroler Gemeinden sind einer der wichtigsten Klimaschützer und Mitglieder im e5 Programm für eine klimafreundliche Gemeinde. Durch den Zusammenschluss in Energiegemeinschaften werden Synergien genutzt und eine gemeinsame nachhaltige Energieversorgung gewährleistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Wirtschaft hat vom Wandel profitiert, denn innovative Unternehmer exportieren ihre Produkte, wie beispielsweise Windräder oder Wasserkraftturbinen in die ganze Welt. Internationale Firmen haben Tirol als Standort für innovative und umweltfreundliche Unternehmen entdeckt, siedeln sich bei uns an und sorgen so für nachhaltige Jobs</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leitlinien und Maßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Auf Wasser- Wind- und Sonnenenergie setzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tirol bietet die besten Voraussetzungen um mit einem Mix aus Wasser- Wind- und Sonnenkraft komplett energieautonom zu werden. Die so wichtige Energiewende wird nur gelingen, wenn diese Ressourcen auch rasch und flächendeckend genutzt werden. Durch den Bau von Windrädern in geeigneten Skigebieten können diese energieautonom betrieben werden. Die für den Bau von Windrädern notwendige Windmessung muss finanziell gefördert werden, um Anreize für den Bau zu schaffen. Die Beeinträchtigung bestimmter Interessen des Naturschutzes (wie jener des Landschaftsbildes) darf nicht per se zur Versagung einer naturschutzrechtlichen Bewilligung für alternative Energiequellen führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Bürokratie abbauen und Genehmigungsverfahren beschleunigen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bürokratischen Hürden und Verfahren bremsen den Umstieg auf erneuerbare Energien gewaltig. In Tirol sind in den Wasserkraftwerken veraltete Turbinen im Einsatz, da der Einbau von neuen ein behördlicher und gerichtlicher Spießrutenlauf ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neue Wasserkraftwerke werden nicht gebaut, da die Verfahren Jahre dauern. Für Windkraftanlagen gibt es noch gar kein Genehmigungsverfahren und auch bei der Installation von Photovoltaikanalagen scheitert es immer wieder an den komplizierten Genehmigungen. Mit Blick auf die immer weiter voranschreitende Klimakatastrophe und auch der Wirtschaftlichkeit, ist es wichtig, dass erneuerbare Energieprojekte rasch und einfach umgesetzt werden können, anstatt Ressourcen in überbordende Bürokratie investieren zu müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Mit innovativen, heimischen Unternehmen die Energiewende schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Tirol gibt es unzählige Unternehmen, mit deren innovativen Ideen und Know-How die Energiewende geschafft werden kann. So werden bei uns Windräder für Skigebiete und moderne, leistungsstarke Turbinen für Wasserkraftwerke produziert und dann ins Ausland exportiert. Zusätzlich gibt es viele kleinere, vor allem im technologischen Bereich angesiedelte, Unternehmen, die mit individuellen und maßgeschneiderten Lösungen Abläufe energieeffizienter gestalten. Man muss dieses große Potenzial aber auch nutzen und mutig neue Wege beschreiten, anstatt zu versuchen mit veralteten Konzepten die neuen Herausforderungen zu lösen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Netzanschlüsse und-ausbau beschleunige</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ohne Netzausbau und schnelle Anschlüsse scheitert die Energiewende. Deshalb gilt es hier für Tempo und Transparenz zu sorgen: Netzgebühren müssen zweckmäßig für einen schnellen Netzausbau eingesetzt werden, anstatt im Landesbudget zu versickern. Die TIWAG muss erneuerbare Energieerzeuger so schnell wie möglich ans Netz anschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Ausbau und Umrüstung des ÖPNV</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs wirkt sich nicht nur positiv auf den Emissionsausstoß, sondern auch auf die Verkehrsbelastung im Allgemeinen aus. Zusätzlich zu diesem Ausbau muss auch ein Umrüsten der öffentlichen Verkehrsmittel auf Elektro- und Wasserantrieb einhergehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer „Klimasünder“ ist in Tirol der An- und Abreiseverkehr von Urlauber:innen. Die Konsument:innen werden in Zukunft immer umweltbewusster, auch bei der Urlaubsplanung. Daher muss sich die Politik dafür einsetzen, dass die Fernzugverbindungen massiv ausgebaut und beworben wird, um für Menschen die öffentliche Anreise mit der Bahn nach Tirol zu attraktiveren. Damit das gelingt, muss auch die sogenannte „letzte Meile“, vor allem in die touristischen Seitentäler, besser ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Energiewende braucht Fachkräfte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Egal, ob bei der Installation von Wärmepumpen, bei der Montage von PV-Anlagen, beim Verlegen von Erdkabeln oder beim Bau von Wind- und Wasserkraftwerken: Fast alle Unternehmen klagen über einen Mangel an geeignetem Fachpersonal, während Kund:innen monatelang auf wichtige Sanierungen oder den Ersatz ihrer Gasheizung warten müssen. Die Politik muss eine Ausbildungsoffensive für Fachkräfte starten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. E-Ladeinfrastruktur ausbauen und vereinheitlichen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder der in Tirol einmal mit einem Elektroauto eine weitere Strecke zurückgelegt hat weiß, dass die Infrastruktur von E-Ladestationen noch in den Kinderschuhen steckt. Es fehlt nicht nur an einer flächendeckenden Infrastruktur an Lademöglichkeiten, sondern auch an einem einheitlichen Bezahlsystem für diese Stationen. Zurzeit braucht man je nach Anbieter verschiedene Apps oder Karten, um das Fahrzeug überhaupt aufzuladen. Ein weitaus größeres Problem ist aber, dass es noch immer zu wenige Schnellladestationen gibt, die die Batterien innerhalb von wenigen Minuten aufladen. Solche wären aber essentiell, damit sich die Anschaffung eines Elektro-Autos im Vergleich zu einem Benziner überhaupt lohnt. Hier braucht es massive Investitionen von Seiten der Politik, damit die Ladeinfrastruktur mit dem Anstieg an Neuanmeldungen von Elektro-Autos Schritt halten kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Gemeindekooperationen vorantreiben </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Umweltschutz beginnt in der Gemeinde! Durch Kooperationen zwischen Gemeinden können viele Synergien genutzt werden, die sich positiv auf den Umweltschutz und auf die Gemeindefinanzen auswirken. Die Landespolitik muss diese Kooperationen aktiv und finanziell unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem im Bereich der Gewerbeflächen, die zukünftig verstärkt gemeinsam genutzt werden sollen. Dabei soll schlussendlich die Kommunalsteuer über die beteiligten Gemeinden geteilt wird. Das führt dazu, dass die Gemeinden weniger Steuergeld in Infrastruktur (Straßen, Kanal, ÖPNV etc.) investieren muss und viel weniger Flächen verbraucht, weil nicht jede Gemeinde ihre eigenen, neuen, Gewerbeflächen widmen müsste. Dadurch kann einer sinnlosen, großflächigen Bodenversiegelung entgegengewirkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch durch den Zusammenschluss zu Energiegemeinschaften (EEG) können Gemeinden gemeinsame Ressourcen nutzen und davon profitieren. Eine EEG darf Energie (Strom, Wärme oder Gas) aus erneuerbaren Quellen erzeugen, speichern, verbrauchen und verkaufen. So können sich auch die Kosten und Investitionen geteilt werden und dadurch werden Anreize geschaffen, erneuerbare Energiequellen auch auf Gemeindeebene auszubauen und zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Künstliche Intelligenz (KI) für Umweltschutz nutzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren hat sich die künstliche Intelligenz (KI) rasant weiterentwickelt und kommt schon in vielen Bereichen zum Einsatz. Die Digitalisierung macht auch vor dem Umweltbereich nicht Halt und man muss die Zeichen der Zeit erkennen und sich die Weiterentwicklungen der KI zu Nutze machen. Dadurch können viele Abläufe, Überprüfungen und Steuerungen vereinfacht und automatisiert werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und reichen beispielsweise von KI-basierter Überwachung von Emissionen, genaueren Vorhersagen von und Warnungen vor Naturkatastrophen oder gesteuerten Ampelanlagen, um den Verkehrsfluss zu optimieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einsatzmöglichkeiten der KI ist schier grenzenlos, auch im Bereich des Umweltschutzes. Es braucht allerdings mutige und weitsichtige politische Entscheidungen, damit diese Technologie auch zielgerecht zum Einsatz kommt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>PDF-Upload</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 15:51:00 +0000</pubDate>
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