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            <title>Landesmitgliederversammlung Salzburg 24.04.2026: Alles</title>
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                <title>Landesmitgliederversammlung Salzburg 24.04.2026: Alles</title>
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                        <title>Wirtschaftsstandort Salzburg und Arbeitsplätze: Wie wir es schaffen, den Wirtschaftsstandort Salzburg zu stärken</title>
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                        <author>Bernhard Bachofner, Hubert Bergauer, Katrin Elborgh, Arthur Kienberger, Lukas Rupsch</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Salzburg ist nicht zuletzt aufgrund seiner geografischen Lage einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in ganz Österreich und in der umliegenden Region. Das Bundesland gehört zu den wirtschaftlich stärksten, aufgrund seiner Industrie, des Tourismus und der insgesamt mehr als 11.000 Betriebe. Dies schließt auch Global Player ein, wie z.B. RedBull, Palfinger oder Geislinger und andere. Zweifelsohne haben diese und weitere große Unternehmen Vorbildwirkung für den Unternehmergeist und den Wirtschaftsstandort Salzburg im Allgemeinen. Dazu kommen viele kleinere Unternehmen, die ebenfalls weltweit tätig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unternehmen stehen in Salzburg vor ernomen Herauforderungen. Hohe Personal- und Lohnkosten, bürokratische Hürden sowie eine nur unvollständig ausgebaute Infrastruktur, hohe Wohnkosten für bestehende und zukünftige Mitarbeiter:innen, sind nur einige der zahlreichen Themen, die den Druck auf Unternehmen vergößern. Für NEOS Salzburg ist klar, dass aufgrund der sich verändernden demografischen wie auch politischen Situation sowie einer sehr herausfordernden Weltwirtschaft Handlungsbedarf im Bundesland Salzburg besteht. Um das Potenzial des Standortes Salzburg sinnvoll auszuschöpfen, ist es notwendig, auf Missstände aufmerksam zu machen, um in weiterer Folge, mit zielführenden strukturellen Reformen in den unterschiedlichsten Bereichen, Unternehmen und damit auch Arbeitnehmer:innen bestmöglich zu entlasten. Dies beinhaltet die Senkung der Energiekosten, die Schaffung von Visionen durch Innovation und die Stärkung des Unternehmergeistes, auch beim Thema Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu den folgenden fünf Schwerpunktthemen haben NEOS Salzburg Herausforderungen, Potenziale und Maßnahmen erarbeitet, damit für bestehende sowie zukünftige Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Die nachfolgend aufgeführten Themen betreffen nicht nur Salzburg, sondern z.T. ganz Österreich oder auch andere EU-Länder. Dieser Antrag zielt darauf ab, den umfangreichen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen mit gezielten Maßnahmen im Bundesland Salzburg zu begegnen und diese in aktuelle Reforminitiativen auf Bundesebene zu integrieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Entbürokratisierung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Thema Bürokratie stellt für Unternehmen ein enormes Problem dar, das nicht nur viel Zeit kostet, sondern vor allem personelle und organisatorische Mehrkosten verursacht. Nicht nur die Kosten der Unternehmensgründung sind hoch, auch der längerfristig von bürokratischen Hürden verursachte zeitliche Mehraufwand kostet Unternehmen Ressourcen und verursacht damit finanzielle und personelle Belastungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>NEOS Salzburg</strong><strong>fordern, die Modernisierung und Vereinfachung von Verwaltungsabläufen sowie die Digitalisierung <span class="underline">sämtlicher</span> organisatorischer und administrativer Prozesse im Bundesland voranzutreiben. Im Speziellen soll die Nutzung von europäisch entwickelten KI-Tools in der Landesverwaltung ausgebaut werden, um verwaltungstechnischen Aufwand zu begrenzen und Abläufe damit effizienter zu gestalten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Unternehmensgründungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Salzburg ist – was die Gründung von Unternehmen betrifft – eines der wichtigsten Bundesländer in ganz Österreich. Allein 2025 gab es 2.545 Unternehmensgründungen im Bundesland, ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zu 2024. Aus diesem Grund ist es wichtig, zielgerichtete Anreize vor allem für Jungunternehmer:innen und StartUps zu schaffen. Das Land Salzburg <strong>muss es sich zur Aufgabe machen, als Anlaufstelle zu dienen, damit Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre Innovationen zu präsentieren und für alle weiteren Schritte die richtigen Ansprechpartner:innen zu finden. </strong>Dafür braucht es keine weiteren Förderungen, sondern eine verbesserte Organisation der einzelnen Verwaltungsbereiche auf Landesebene. Zudem ist es wichtig, an bereits Bestehendes anzuknüpfen und vorhandende Strukturen auch bundesländerübergreifend zu nutzen. Durch Kooperationen können Jungunternehmer:innen ihre Chancen bestmöglich wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zudem fordern NEOS mehr Raum für Gründungen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Generell braucht es bei diesem sowie jedem anderen Thema, den Mut etwas zu verändern und den Mut etwas zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies beinhaltet nicht nur die Schaffung von mehr Wohnraum für potenzielle Arbeitnehmer:innen, sondern auch Gründungen in räumlicher Nähe zu Universitäten und Fachhochschulen, um die dort vorhandenen Potenziale bestmöglich zu nutzen. Die Schaffung strategischer Entwicklungszonen, vor allem für StartUps, setzt durchdachte und zukunftsorientierte Raumordnungskonzepte sowie die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur voraus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Universitäten und Innovation</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Bezug auf den vorherigen Punkt und die <strong>Schaffung von Entwicklungszonen</strong>, vor allem an bestehenden Universitäten und Fachhochschulen, ist es in weiterer Folge wichtig, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Universitäten und Fachhochschulen zu stärken. Unbestritten gibt es unzählige Bereiche, in welchen Forschungspotenziale in Unternehmen gestärkt werden können. Für NEOS Salzburg ist jedoch klar, dass in einem ersten Schritt der Ausbau<strong> bestehender Bereiche und Strukturen vorrangig ist</strong>. Unternehmen bestmöglich zu fördern, bedeutet daher nicht nur, dass finanzielle Unterstützung gewährt wird, sondern <strong>Förderung entsteht auch durch die Bereitstellung der erforderlichen Rahmenbedingungen für Innovationen und deren Entwicklung</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Förderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Förderung ergibt aus Sicht von NEOS nur dort Sinn, wo ein volkswirtschaftliches „Marktversagen“ vorliegt, das den Eingriff durch das Land erfordert. Der sogenannte Förderdschungel ist allerdings in Salzburg sowohl auf Landes-, als auch auf Gemeindeebene allgegenwärtig. Über 500 Gemeindeförderungen und 280 Landesförderungen (die meisten in ganz Österreich) sprechen eine klare Sprache. Um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten wieder Raum für Investitionen schaffen zu können, fordern NEOS konkret:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Die Abschaffung von Doppelförderungen verschiedener Gebietskörperschaften (Land- und Gemeindeebene)</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Die Abschaffung/Konsolidierung von Kleinstpositionen, bei denen der Verwaltungsaufwand höher ist als der Förderbetrag</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Die Abschaffung von Förderpositionen/Programmen, die Einzelpersonen betreffen, oder die nur Mitnahmeeffekte begünstigen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Vorrang für investive, statt konsumtiv orientierte Förderprogramme, zugunsten von Innovation und Technologieentwicklung.</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für NEOS ist klar, dass eine treffsichere Förderung von Unternehmen eine verbesserte Handhabung von Förderprogrammen erfordert, indem wir den Zugang zu EU-Förderungen für KMU durch Stärkung des EU-Verbindungsbüros des Bundeslandes erleichtern und eine digitale Plattform für Förderanträge, die die Mehrfacheingabe von Daten reduziert, schaffen. All das setzt auch voraus, dass Förderprogramme besser an Unternehmen kommuniziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Industrie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Industrie ist in Salzburg einer der wichtigsten wirtschaftlichen Eckpfeiler, der nicht nur 28% der regionalen Bruttowertschöpfung ausmacht, sondern zugleich mit 271.862 Beschäftigten einer der wichtigsten Arbeitgeber im Bundesland Salzburg ist. Für NEOS im Bund – siehe Industriestrategie 2035 – sowie im unserem Bundesland ist es daher wichtig, die Industrie bestmöglich zu stärken und Herausforderungen offen zu benennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unternehmen werden vor allem von hohen Lohnneben- sowie Energiekosten, vom umfangreichen Bürokratieaufwand sowie von einer nicht zufriedenstellenden Verkehrssituation an der Ausschöpfung ihrer Potenziale gehindert. Fakt ist, dass die derzeitige Verkehrssituation, in der Stadt Salzburg ebenso wie im Flachgau oder Innergebirg, ein enormer Kostenfaktor ist. Daher <strong>braucht es umfangreiche konzeptionelle Verbesserungen sowie erhebliche Investitionen, insbesondere in den Schienenverkehr, sowie den zielgerichteten Ausbau des öffentlichen Verkehrs</strong>. Beim Faktor Energiekosten steht Salzburg vor der Herausforderung, dass diese durch den größten Landesenergieversorger festgelegt werden und vor allem der Arbeitspreis den Strompreis maßgeblich in die Höhe treibt. <strong>Für NEOS Salzburg ist daher das Einwirken der Landespolitik auf landeseigene Anbieter erforderlich, um die hohen Strompreise zu senken. Die Zielsetzung muss sein, innovative technische und finanzielle Lösungen zu finden und mit den Dividenden nicht die Budgetlöcher zu stopfen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>NEOS fordern weiters, ungenutzte Infrastruktur, sowie leerstehende Gebäude umzuwidmen und zu mobilisieren, um strategische industrielle Entwicklungszonen entstehen zu lassen</strong>. Auf diesem Weg kann auch neuer Wohnraum geschaffen und die in Salzburg vorherschende Pendlerproblematik entschärft werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>PDF-Upload</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LMVSZBG20260424/motion/714/embeddedpdf?file=%2FLMVSZBG20260424%2Fmotion%2F714%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1421"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 11:08:30 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Wirtschaftsstandort Salzburg und Arbeitsplätze: Wie wir es schaffen, den Wirtschaftsstandort Salzburg zu stärken</title>
                        <link>https://antragsschmiede.neos.eu/LMVSZBG20260424/motion/705?commentId=1640#comm1640</link>
                        <author>Michael Baumann</author>
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                        <description><![CDATA[In diesem sehr allgemein gehaltenen Antrag geht mir ganz wesentlich ein für die Stimmung im Land und in der Wirtschaft verantwortlicher Bereich, nämlich der Tourismus ab. Geht es dem Tourismus schlecht, dann geht es unmittelbar auch den direkt und indirekt abhängigen Betrieben schlecht. Probleme und Schwankungen betreffen meist die ganze Branche und nicht nur einzelne Betriebe.

Der vorliegende Antrag erkennt die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Salzburg an, bleibt jedoch in Bezug auf den Tourismus als zentrale Leitbranche des Bundeslandes unvollständig. Gerade in einer Region, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit maßgeblich vom Tourismus geprägt ist, greift eine rein industrie- und verwaltungsorientierte Betrachtung zu kurz. Ich denke, dass es im Tourismus keine zusätzlichen Förderprogramme oder staatliche Detailsteuerung braucht, sondern vor allem bessere und einfachere Rahmenbedingungen für Betriebe. Der anhaltende Fachkräftemangel, hohe bürokratische Hürden sowie steigende Abgaben belasten Tourismusbetriebe erheblich und schränken deren Wettbewerbsfähigkeit ein.

Ein zukunftsorientierter Zugang zum Tourismusstandort Salzburg muss daher konsequent auf Entlastung, Flexibilisierung und Innovation setzen. Dazu zählen Abbau überbordender Vorschriften, moderne und praxistaugliche arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen, sowie die Schaffung von Freiräumen für unternehmerische Initiative. Nur wenn es gelingt, den Tourismus als gleichwertige wirtschaftliche Säule neben Industrie und Gewerbe zu behandeln und ihm jene unternehmerische Freiheit zu geben, die für Innovation und Qualität notwendig ist, kann Salzburg seine Position als international wettbewerbsfähiger Standort langfristig sichern.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:01:15 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Wirtschaftsstandort Salzburg und Arbeitsplätze: Wie wir es schaffen, den Wirtschaftsstandort Salzburg zu stärken</title>
                        <link>https://antragsschmiede.neos.eu/LMVSZBG20260424/motion/705</link>
                        <author>Bernhard Bachofner, Hubert Bergauer, Katrin Elborgh, Arthur Kienberger, Lukas Rupsch</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Salzburg ist nicht zuletzt aufgrund seiner geografischen Lage einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in ganz Österreich und in der umliegenden Region. Das Bundesland gehört zu den wirtschaftlich stärksten, aufgrund seiner Industrie, des Tourismus und der insgesamt mehr als 11.000 Betriebe. Dies schließt auch Global Player ein, wie z.B. RedBull, Palfinger oder Geislinger und andere. Zweifelsohne haben diese und weitere große Unternehmen Vorbildwirkung für den Unternehmergeist und den Wirtschaftsstandort Salzburg im Allgemeinen. Dazu kommen viele kleinere Unternehmen, die ebenfalls weltweit tätig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unternehmen stehen in Salzburg vor ernomen Herauforderungen. Hohe Personal- und Lohnkosten, bürokratische Hürden sowie eine nur unvollständig ausgebaute Infrastruktur, hohe Wohnkosten für bestehende und zukünftige Mitarbeiter:innen, sind nur einige der zahlreichen Themen, die den Druck auf Unternehmen vergößern. Für NEOS Salzburg ist klar, dass aufgrund der sich verändernden demografischen wie auch politischen Situation sowie einer sehr herausfordernden Weltwirtschaft Handlungsbedarf im Bundesland Salzburg besteht. Um das Potenzial des Standortes Salzburg sinnvoll auszuschöpfen, ist es notwendig, auf Missstände aufmerksam zu machen, um in weiterer Folge, mit zielführenden strukturellen Reformen in den unterschiedlichsten Bereichen, Unternehmen und damit auch Arbeitnehmer:innen bestmöglich zu entlasten. Dies beinhaltet die Senkung der Energiekosten, die Schaffung von Visionen durch Innovation und die Stärkung des Unternehmergeistes, auch beim Thema Bildung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu den folgenden fünf Schwerpunktthemen haben NEOS Salzburg Herausforderungen, Potenziale und Maßnahmen erarbeitet, damit für bestehende sowie zukünftige Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Die nachfolgend aufgeführten Themen betreffen nicht nur Salzburg, sondern z.T. ganz Österreich oder auch andere EU-Länder. Dieser Antrag zielt darauf ab, den umfangreichen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen mit gezielten Maßnahmen im Bundesland Salzburg zu begegnen und diese in aktuelle Reforminitiativen auf Bundesebene zu integrieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Entbürokratisierung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Thema Bürokratie stellt für Unternehmen ein enormes Problem dar, das nicht nur viel Zeit kostet, sondern vor allem personelle und organisatorische Mehrkosten verursacht. Nicht nur die Kosten der Unternehmensgründung sind hoch, auch der längerfristig von bürokratischen Hürden verursachte zeitliche Mehraufwand kostet Unternehmen Ressourcen und verursacht damit finanzielle und personelle Belastungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>NEOS Salzburg fordern, die Modernisierung und Vereinfachung von Verwaltungsabläufen sowie die Digitalisierung sämtlicher organisatorischer und administrativer Prozesse im Bundesland voranzutreiben. Im Speziellen soll die Nutzung von europäisch entwickelten KI-Tools in der Landesverwaltung ausgebaut werden, um verwaltungstechnischen Aufwand zu begrenzen und Abläufe damit effizienter zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Unternehmensgründungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Salzburg ist – was die Gründung von Unternehmen betrifft – eines der wichtigsten Bundesländer in ganz Österreich. Allein 2025 gab es 2.545 Unternehmensgründungen im Bundesland, ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zu 2024. Aus diesem Grund ist es wichtig, zielgerichtete Anreize vor allem für Jungunternehmer:innen und StartUps zu schaffen. Das Land Salzburg muss es sich zur Aufgabe machen, als Anlaufstelle zu dienen, damit Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre Innovationen zu präsentieren und für alle weiteren Schritte die richtigen Ansprechpartner:innen zu finden. Dabei sollte das Land Salzburg als Ankerkunde für Unternehmen zur Verfügung stehen. Dafür braucht es keine weiteren Förderungen, sondern eine verbesserte Organisation der einzelnen Verwaltungsbereiche auf Landesebene. Zudem ist es wichtig, an bereits Bestehendes anzuknüpfen und vorhandende Strukturen auch bundesländerübergreifend zu nutzen. Durch Kooperationen können Jungunternehmer:innen ihre Chancen bestmöglich wahrnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem fordern NEOS mehr Raum für Gründungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Generell braucht es bei diesem sowie jedem anderen Thema, den Mut etwas zu verändern und den Mut etwas zu tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies beinhaltet nicht nur die Schaffung von mehr Wohnraum für potenzielle Arbeitnehmer:innen, sondern auch Gründungen in räumlicher Nähe zu Universitäten und Fachhochschulen, um die dort vorhandenen Potenziale bestmöglich zu nutzen. Die Schaffung strategischer Entwicklungszonen, vor allem für StartUps, setzt durchdachte und zukunftsorientierte Raumordnungskonzepte sowie die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur voraus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Universitäten und Innovation</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Bezug auf den vorherigen Punkt und die Schaffung von Entwicklungszonen, vor allem an bestehenden Universitäten und Fachhochschulen, ist es in weiterer Folge wichtig, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Universitäten und Fachhochschulen zu stärken. Unbestritten gibt es unzählige Bereiche, in welchen Forschungspotenziale in Unternehmen gestärkt werden können. Für NEOS Salzburg ist jedoch klar, dass in einem ersten Schritt der Ausbau bestehender Bereiche und Strukturen vorrangig ist. Unternehmen bestmöglich zu fördern, bedeutet daher nicht nur, dass finanzielle Unterstützung gewährt wird, sondern Förderung entsteht auch durch die Bereitstellung der erforderlichen Rahmenbedingungen für Innovationen und deren Entwicklung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Förderungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Förderung ergibt aus Sicht von NEOS nur dort Sinn, wo ein volkswirtschaftliches „Marktversagen“ vorliegt, das den Eingriff durch das Land erfordert. Der sogenannte Förderdschungel ist allerdings in Salzburg sowohl auf Landes-, als auch auf Gemeindeebene allgegenwärtig. Über 500 Gemeindeförderungen und 280 Landesförderungen (die meisten in ganz Österreich) sprechen eine klare Sprache. Um auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten wieder Raum für Investitionen schaffen zu können, fordern NEOS konkret:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Abschaffung von Doppelförderungen verschiedener Gebietskörperschaften (Land- und Gemeindeebene)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Abschaffung/Konsolidierung von Kleinstpositionen, bei denen der Verwaltungsaufwand höher ist als der Förderbetrag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Abschaffung von Förderpositionen/Programmen, die Einzelpersonen betreffen, oder die nur Mitnahmeeffekte begünstigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Vorrang für investive, statt konsumtiv orientierte Förderprogramme, zugunsten von Innovation und Technologieentwicklung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für NEOS ist klar, dass eine treffsichere Förderung von Unternehmen eine verbesserte Handhabung von Förderprogrammen erfordert, indem wir den Zugang zu EU-Förderungen für KMU durch Stärkung des EU-Verbindungsbüros des Bundeslandes erleichtern und eine digitale Plattform für Förderanträge, die die Mehrfacheingabe von Daten reduziert, schaffen. All das setzt auch voraus, dass Förderprogramme besser an Unternehmen kommuniziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel ist es, das Land als strategischen Investor in Abstimmung mit der Industriestrategie zur Mobilisierung von privatem Kapitel für innovative Startups zu positionieren und diese bestmöglich zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Industrie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Industrie ist in Salzburg einer der wichtigsten wirtschaftlichen Eckpfeiler, der nicht nur 28% der regionalen Bruttowertschöpfung ausmacht, sondern zugleich mit 271.862 Beschäftigten einer der wichtigsten Arbeitgeber im Bundesland Salzburg ist. Für NEOS im Bund – siehe Industriestrategie 2035 – sowie im unserem Bundesland ist es daher wichtig, die Industrie bestmöglich zu stärken und Herausforderungen offen zu benennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unternehmen werden vor allem von hohen Lohnneben- sowie Energiekosten, vom umfangreichen Bürokratieaufwand sowie von einer nicht zufriedenstellenden Verkehrssituation an der Ausschöpfung ihrer Potenziale gehindert. Fakt ist, dass die derzeitige Verkehrssituation, in der Stadt Salzburg ebenso wie im Flachgau oder Innergebirg, ein enormer Kostenfaktor ist. Daher braucht es umfangreiche konzeptionelle Verbesserungen sowie erhebliche Investitionen, insbesondere in den Schienenverkehr, sowie den zielgerichteten Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Beim Faktor Energiekosten steht Salzburg vor der Herausforderung, dass diese durch den größten Landesenergieversorger festgelegt werden und vor allem der Arbeitspreis den Strompreis maßgeblich in die Höhe treibt. Für NEOS Salzburg ist daher das Einwirken der Landespolitik auf landeseigene Anbieter erforderlich, um die hohen Strompreise zu senken. Die Zielsetzung muss sein, innovative technische und finanzielle Lösungen zu finden und mit den Dividenden nicht die Budgetlöcher zu stopfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>NEOS fordern weiters, ungenutzte Infrastruktur, sowie leerstehende Gebäude umzuwidmen und zu mobilisieren, um strategische industrielle Entwicklungszonen entstehen zu lassen. Auf diesem Weg kann auch neuer Wohnraum geschaffen und die in Salzburg vorherschende Pendlerproblematik entschärft werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><h2>PDF-Upload</h2><iframe class="pdfViewer" src="/LMVSZBG20260424/motion/705/embeddedpdf?file=%2FLMVSZBG20260424%2Fmotion%2F705%2Fviewpdf%3FsectionId%3D1421"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 12:48:36 +0000</pubDate>
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